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22.05.2019

Frauen-Union bestätigt Iris Eberl als Kreisvorsitzende

Iris Eberl

CSU-Gliederung macht sich für Geburtshilfe und steuerliche Änderungen im Erbfall stark

Iris Eberl bleibt Kreisvorsitzende der Frauen-Union Aichach-Friedberg. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurden bei der Kreisdelegiertenversammlung Gisela Pfeifer und Margarete Felbier im Amt bestätigt. Gertraud Binner-Schestopaloff und Silvia Braatz kamen neu hinzu. Als Schatzmeisterin wurde Anna Dietrich bestätigt, Schriftführerin ist Edeltraud Rauscher. Als Kandidatin auf der CSU-Liste für das Europa-Parlament rief Silvia Braatz die Damen auf, am 26. Mai unbedingt zur Wahl zu gehen. Der CSU-Kreisvorsitzende Peter Tomaschko dankte Iris Eberl für ihre solide politische Arbeit auf Kreisebene mit einem Blumenstrauß.

In ihrem Rückblick auf die letzten beiden Jahre verwies Iris Eberl auf politisch aktuelle Veranstaltungen des Kreisverbandes. Dazu gehörte unter anderem Bildungspolitik mit Carolina Trautner als Staatssekretärin im Kultusministerium, das Thema „Familie? – Privatsache!“ mit der Journalistin Birgit Kelle, „Afrika – Schicksalsnachbar“ mit Bundestagsvizepräsident a. D. Johannes Singhammer und die Erhaltung bzw. Wiedereröffnung der Geburtenstationen der Krankenhäuser in Aichach und Friedberg.

„Bei der Geburtshilfe geht es um eine lebenswichtige Grundversorgung der werdenden Mütter, die in einer reichen Industrienation wie Deutschland wohnortnah und flächendeckend so erhalten werden muss, dass die freie Wahl des Geburtsortes, des entbindenden Arztes und vor allem der Entbindungsart gesichert ist! Wir freuen uns, dass zumindest in Friedberg die Geburtenstation auf gutem Wege ist!“, so Iris Eberl. Sie verwies darauf, dass der kommunale Sicherstellungsauftrag in der Versorgung werdender Mütter unbedingt durch Kooperationen zwischen den kommunalen Krankenhäusern vor Ort und den dort niedergelassenen Ärzten ergänzt werden muss, um durch diese Verzahnung zwischen ambulanten und stationären Angeboten die optimale Versorgung für die Gebärenden zu gewährleisten. Dazu verabschiedete die Frauen-Union zum Thema Geburtshilfe einen Antrag an die Landesversammlung der FU.

In einem weiteren Antrag wird die Beseitigung der steuerlichen Benachteiligung der Geschwister im Erbfall gefordert, unter anderem durch die Anhebung des Freibetrages auf 400000 Euro. Es dürfe nicht länger sein, dass Geschwister untereinander mit einem Freibetrag von 20000 Euro im Erbfalle so gestellt werden, als gehörten sie nicht derselben Familie an, als wären sie einander fremd. In einem weitergehenden Antrag wird die Abschaffung der Erbschaftsteuer insgesamt gefordert, da gerade diese Steuer vor allem Familien belaste. Es sei eine familienpolitisch notwendige Forderung und auch gesellschaftlich gerechtfertigt, da das Vermögen oft bereits mehrfach versteuert wurde. Alle drei Anträge wurden einstimmig verabschiedet. (FA)

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