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Freienried

05.11.2019

Freienried bekommt eine Turmuhr

Der Turm der St.Antonius-Kirche in Freienried hat bei der Renovierung eine Uhr bekommen. Das Gerüst wird in Kürze entfernt.
Bild: Manfred Sailer

Plus Die Renovierung von St. Antonius ist abgeschlossen und wird demnächst gefeiert. Damit geht auch ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Der Turm der Sankt-Antonius-Kirche im Eurasburger Ortsteil strahlt in neuem Glanz. Im Zuge der notwendigen Renovierung des Turms und des Westgiebels wurde auch eine bisher nicht vorhandene Kirchturmuhr angebracht. Die Kirche wurde 1959 fertiggestellt und geweiht. Noch ist das Kirchlein eingerüstet. Am Samstag, 30. November, findet um 18.30 Uhr ein Gottesdienst statt, bei dem die Kirchturmuhr gesegnet wird. Im Anschluss lädt die Kirchenverwaltung zu einem kleinen Umtrunk an der Kirche bei Glühwein und Punsch.

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Seit 1817 gibt es eine Kirche in Freienried

Eine Kapelle ist bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. 1817 errichtete der Freienrieder Anton Fesenmayr auf eigene Kosten eine Kirche, da kirchliche wie staatliche Behörden keine Notwendigkeit sahen. Nach zehn Jahren regelmäßigen Gebeten im Gotteshaus gab das Bischöfliche Ordinariat in Augsburg seine Zustimmung zur Benediktion der Kirche, die dem heiligen Benno geweiht wurde.

Ihren Willen zur Eigenständigkeit bewiesen die Freienrieder nach dem Zweiten Weltkrieg, als ein Kirchenneubau fällig wurde. Unter großen finanziellen Opfern und mit viel freiwilliger Arbeitsleistung errichtete man 1958 ein Gotteshaus. Kirchenpatron wurde nun der heilige Antonius von Padua. Zur Weihe erschien der Bischof von Augsburg. Seit 2000 werden die Gläubigen von der Pfarreiengemeinschaft Ottmaring betreut. Zuvor war der Pfarrer von Adelzhausen der Hirte der Freienrieder Katholiken.

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Turmuhr ist schon lange Thema in Freienried

Bereits in den 1960-er Jahren hatte die Kirchengemeinde einen damals erfolglosen Versuch gestartet, den Turm mit einer Uhr zu versehen. Das Geld dafür war in den Nachkriegsjahren einfach nicht da. Mit der jetzt notwendigen Renovierung startete die Kirchenverwaltung einen neuen Anlauf. Die Gemeinde Eurasburg unterstützte das Projekt und der Gemeinderat stimmte einstimmig für einen finanziellen Zuschuss, der die Kosten für die Uhr abdeckte. Erwin Gröninger, Sprecher der Kirchenverwaltung und selbst Mitglied im Eurasburger Gemeinderat, sagt dazu: „Für die Großzügigkeit gebührt der Gemeinde der Dank der Kirchengemeinde. Der Stil der neuen Uhr ist durchaus ungewöhnlich. In Zusammenarbeit mit Felix Landgraf, dem Kunstbeauftragten der Diözese, wurde eine Ausführung gewählt, die sich an den neuzeitlichen Baustil der Kirche anlehnt.“

Die Ausgestaltung der gesamten Sankt-Antonius-Kirche trägt die Handschrift von Landgraf, der diese in den letzten 30 Jahren maßgeblich mitgestaltet hat. Das Blau des Ziffernblattes steht im Bezug mit dem schönen bayerischen Himmel, wirkt freundlich und ist schon von weitem gut zu sehen und zu lesen.

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