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Friedberg

11.11.2019

Freundschaft mit Völs: Jetzt steht der Schlern auch in Friedberg

Weihbischof Anton Losinger segnete die aus Cortenstahl gefertigte Silhouette des Schlern, ddie die Völser den Friedberger zum Partnerschaftsjubiläum schenkten.
Foto: Otmar Selder

Die Völser Gäste bringen zum 60-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Friedberg eine stählerne Silhouette ihres Hausbergs mit. Viele Erinnerungen werden wach.

Die Geschichte der Städtepartnerschaft Friedberg-Völs wurde um ein Kapitel weitergeschrieben. Zum 60-jährigen Jubiläum brillierten die Völser Musikerinnen und Musiker mit Harmonie und schmucker Tracht und begleiteten den offiziellen Charakter der Begegnung im Wittelsbacher Schloss sowie in der Max-Kreitmayr-Halle und beim Pontifikalamt in der Stadtpfarrkirche St. Jakob.

Gäste aus Völs im Wittelsbacher Schloss empfangen

In zwei Bussen waren die Völser angereist und sie wurden von ihren Freunden von der Stadtkapelle Friedberg im historischen Saal des Wittelsbacher Schlosses „hereingespielt“. Bürgermeister Roland Eichmann hatte zum Empfang geladen und da ab es bereits eine Menge Gesprächsstoff, denn die geladenen Teilnehmer dieser Runde auf beiden Seiten repräsentieren seit Jahrzehnten diese älteste Freundschaftsverbindung der Stadt Friedberg. Othmar Stampfer, der Bürgermeister von Völs, setzte die bekannt-beliebte lockere Art der Völser Amtsträger fort, sodass es weniger um Offizielles, sondern mehr um Erinnerungen und nette Rückblicke auf zahllose Begegnungen ging.

Stadtkapelle Friedberg und Völser Männerchor musizieren

Die vom Partnerschaftskomitee reizend geschmückte Max-Kreitmayr-Halle war beim offiziellen Festabend nahezu voll besetzt und da überraschten die Friedberger als traditionelle Uhren-Stadt mit einem Gastgeschenk „für alle“, nämlich einer Armbanduhr mit den Initialen und den Wappen der beiden Orte. Und Komiteevorsitzender Reinhard Pachner erinnerte dazu an die Hochzeit eines Uhrmachers aus Völs im Jahre 1784 mit einer Friedbergerin („Liebe auf Uhrwegen“). Bürgermeister Roland Eichmann überreichte ein Bild des „neuen“ Schlosses von der Künstlerin Isolde Heumann fürs Bürgermeister-Büro in Völs. Den musikalischen Teil übernahmen abwechselnd die Völser Kapelle mit 55 „Mann“ und die Stadtkapelle Friedberg. Dazu gab es Gesangseinlagen einer Abordnung des Völser Männerchores.

Friedberg: Weißwürste zum Abschied für Gäste aus Völs

Weihbischof Losinger, seit Langem ein Freund der Südtiroler, zelebrierte das Pontifikalamt zu den Klängen der Völser Musik. Pfarrer Steffen Brühl spannte in seiner Predigt den Bogen vom 30-jährigen Mauerfall über ein vereintes Europa und die Verbindungen der Städtepartnerschaften. Anschließend führte die Völser Kapelle den Zug von der Kirche in die mittlere Bahnhofstraße an, wo eine handwerklich aus Cortenstahl hergestellte Schlern-Silhouette übergeben um vom Weihbischof gesegnet wurde. Die Einladung von Landrat Klaus Metzger ins Kreuzgratgewölbe in Aichach rundete die Begegnung ab. Mit bayerischen Weißwürsten im Magen ging es wieder über den Brenner in die heimische Kulisse am Fuße des Schlern zurück.

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