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Friedberg
06.10.2021

Landleben hautnah: Küken schlüpfen in der Pallotti-Schule

Der Kleintierzuchtverein aus Mering hat den Kindern der Vinzenz-Pallotti-Schule neben viel Wissen Eier und einen Brutkasten zur Verfügung gestellt. Im Bild: Daniel Köpke, KLZV Mering e.V., Lukas Köpke (links) und Lehrerin Sophie Engel.
Foto: Marlene Volkmann

In der Vinzenz-Pallotti-Schule piept es: Hier sind Küken geschlüpft, die die Kinder selbst "ausgebrütet" haben.

Mithilfe des Meringer Kleintierzuchtvereins haben Kinder der Vinzenz-Pallotti-Schule in Friedberg gelernt, wie sich ein Huhn entwickelt. Dabei haben sie echte Küken im Ei gesehen und erlebt, wie sie sich auf die Welt gekämpft haben.

Das Projekt fand im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts von Sophie Engels zweiter Klasse statt. Die Eier kamen in einem Brutkasten vom Meringer Kleintierzuchtverein. Unterstützung erhielt die Schule vor allem vom Vereinsvorsitzenden Daniel Köpke. "Wir haben jeden Tag einen Küken-Countdown gemacht", erzählt Engel. Die Kinder malten drei Wochen lang Eier auf einem Plakat aus und zählten so die Tage bis zum Schlüpfen.

Die echten Eier befanden sich in dieser Phase in einem Brutkasten, in dem feste Temperatur und Luftfeuchtigkeit gehalten wurden. Nach dem Schlüpfen hieß es Abschied nehmen: Weil sie ohne Henne ausgebrütet wurden, zogen die Jungtiere in eine Aufzuchtstation. In 14 Tagen können sie dann mit den anderen herumlaufen.

Kinder der Friedberger Pallotti-Schule können das Küken im Ei beobachten

Die Eier mussten zwei bis dreimal am Tag gedreht werden. Köpke kam außerdem mehrmals an die Pallotti-Schule, um mit den Kindern mit einer speziellen Lampe in die Eier zu schauen. So konnten sie sehen, wie sich die Küken entwickeln. Schon am fünften Tag sind feine rote Linien sichtbar, am Ende ist dann nichts mehr zu sehen, weil das Ei ganz ausgefüllt ist.


Die Klasse von Sophie Engel konnte live miterleben, wie Küken schlüpfen. Die Eier kamen vom Kleintierzuchtverein Mering.
Foto: Marlene Volkmann

"Wir haben vorher besprochen, dass es sein kann, dass nicht aus jedem Ei ein Huhn schlüpft", betont der Kleintierzüchter. So waren die Kinder darauf vorbereitet, dass manche Küken auch schon im Ei sterben. Am Ende haben es aber viele von ihnen geschafft. Die Schülerinnen und Schüler konnten mitverfolgen, wie sich Risse in den Schalen bilden und die Küken sich ans Tageslicht kämpfen.

"Alle waren begeistert, alle fanden es richtig cool", sagt Köpkes Sohn Lukas, der auf die Pallotti-Schule geht. Er hat sich schon sein Lieblingsküken ausgesucht.

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