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Friedberg: Senioren vor perfidem Telefonbetrug schützen

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
10.12.2019

Leider sind Telefonbetrüger für die Polizei kaum dingfest zu machen. So lange das so ist, stehen Nachbarn und Verwandte in einer besonderen Verantwortung.

Ältere Menschen sind häufig leichte Opfer für Betrüger. Längst haben sich deshalb international aktive Ringe von Kriminellen mit ausgeklügelten Systemen gebildet, um Senioren auszunehmen. Die Strippenzieher bleiben meist im Hintergrund, die Polizei machtlos. Nun ist also einmal mehr auch die Gegend rund um Friedberg betroffen. Die Beamten gehen in die Offensive: Sie erklären ausführlich, wie die Tricks der Straftäter funktionieren und, wie man sich schützt. Das ist der richtige Weg.

Umfeld sollte Senioren über Telefonbetrug aufklären

Wünschenswert wäre natürlich, man würde den Betrügern schnell das Handwerk legen und älteren Menschen so mehr Sicherheit geben. Doch das wird, wenn man die Entwicklungen der vergangenen Jahre und die Professionalität der kriminellen Banden betrachtet, eher schwieriger als leichter. Bis dahin sind Nachbarn und Familienangehörige gefragt: Sie sollten das Gespräch mit Senioren suchen, bevor etwas passiert. Besonders traurig an dem perfiden Vorgehen der Täter ist, dass es dazu beiträgt, den Satz „Man kann keinem mehr trauen“ mit Leben zu füllen. So stimmt das aber zum Glück nicht: Potenzielle Opfer müssen jetzt auf diejenigen zählen können, die es wirklich gut mit ihnen meinen.

Lesen Sie dazu auch: Telefonbetrüger versuchen Menschen rund um Friedberg zu täuschen

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