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Innenstadt Friedberg

01.04.2019

Friedberg feiert ein Blumenfest

Mit einem neuen Konzept wollen (von links) Citymanager Thomas David, Renate Mayer vom Aktivring und Hans-Jürgen Trinkl, Leiter des städtischen Bürgerbüros, die Menschen für den Friedberger Marktsonntag begeistern. 
Bild: Patrik Ferstl

Die Marktsonntage erhalten ein neues Konzept und sollen sich von der Konkurrenz abheben.

Die Friedberger Marktsonntage sollen ab diesem Jahr im neuen Gewand stattfinden. Auf einer Pressekonferenz stellten das Bürgerbüro, der City-Manager und der Aktiv-Ring ein verändertes Konzept vor, um die Jahrmärkte spannender zu gestalten. Am Sonntag, 7. April, gibt es beim Blumenfest die erste Bewährungsprobe.

Das Bürgerbüro ist seit Jahrzehnten federführend bei der Organisation der Jahrmärkte. Dessen Leiter, Hans-Jürgen Trinkl, verspricht ein buntes Fest für die Bürger. „Es soll einfach mehr passieren. Wir wollen das Ganze etwas aufpeppen“, sagt er. Die Friedberger Marktsonntage heißen je nach Jahreszeit entweder Blumenfest, Früchtefest, Kürbisfest oder Plätzlefest. Der Name ist Programm: So wollen die Veranstalter am 7. April zusammen mit den Fieranten die Stadt in eine Blumenwiese verwandeln.

Friedberger Marktsonntage haben an Reiz verloren

Der City-Manager Thomas David sieht in diesem Konzept eine Chance, die Friedberger Innenstadt attraktiver zu gestalten. Dafür mussten die Organisatoren lange Zeit vorausplanen. Zahlreiche Kontakte wurden geknüpft. Laut David finden die Menschen die bisherigen Marktsonntage zwar schön, diese hätten aber seit Jahren an Reiz verloren. Sie wollten nicht nur einkaufen, sondern den Tag auch genießen.

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Der Zusatz „Blumenfest“ oder „Kürbisfest“ soll zeigen, dass es sich um Festlichkeiten handelt, bei denen die Besucher mitmachen können. Außerdem kann sich Friedberg allein durch die Namensänderung von anderen Marktsonntagen abheben. Ein attraktiver Jahrmarkt in der Innenstadt komme auch den Friedberger Händlern zugute, denn für sie sei es wichtig, sich zu präsentieren, erklärt David.

Renate Mayer von der Geschäftsführung des Aktiv-Rings erläuterte, was das Blumenfest aus ihrer Sicht besonders macht: Bereits an der Kreuzung zwischen Afrastraße und Augsburger Straße können die Besucher mehrere Blumentöpfe bestaunen. Am Friedberger Berg werden Schüler der Konradin-Realschule und die Friedberger Kunstspechte mit Straßenkreide Blumen auf den Gehweg malen. Hinzu kommt ein Kunstwerk der Kindergartenkinder.

Besucher werden in die Innenstadt von Friedberg geführt

Schritt für Schritt werden die Besucher in die Innenstadt geführt, wo eine große Bandbreite an Attraktionen auf sie wartet. So wird es einen Blumen- und Gartenmarkt, ein Fotostudio mit einer Blumenwiese und Bodypainting geben. Kinder dürfen bei einer Aktion Eierschalen bemalen. Straßenmusiker und ein professioneller Keyboarder sorgen für musikalische Unterhaltung.

Wer schöne Erinnerungen vom Marktsonntag haben will, kann sich in den sogenannten Chill-Lounges auf eine Blumencouch setzen und Selfies von sich machen. In der Archivgalerie und im Bauernbräu können die Besucher zwei Kunstausstellungen betrachten. Außerdem sollen Blumentöpfe die Läden verzieren. „Das Konzept ist auf fünf Jahre angelegt, damit die Leute sich daran erinnern können“, sagt Mayer.

Aktion für die Kartei der Not

Eine besondere Aktion werden die Blumenkästen am Marienbrunnen sein, an denen die Besucher gegen eine Spende Primeln anbringen dürfen. Am Ende sollen ein Blumentisch sowie Blumensessel entstehen. Der Erlös geht an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag: Friedberger Jahrmarkt ohne Kaufleute

In unserem Kommentar schreibt Thomas Goßner über Das Auf und Ab der Friedberger Marktsonntage

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