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Volksfest

01.08.2017

Friedberg feiert in Blau-Weiß-Rot

Festwirt Karl Asum hat das Bierzelt in den Friedberger Stadtfarben dekoriert.
Bild: Thomas Goßner

Die Traditionsveranstaltung geht heuer über zwölf Tage. Organisatoren und Festwirt haben sich dazu einige Neuerungen einfallen lassen.

Der Zulauf zum Friedberger Volksfest ist ungebrochen. Fast 3000 Likes hat die Facebook-Seite inzwischen gesammelt. Für die beiden Platzmeister Florian Eckardt und Florian Koss ist das freilich kein Grund, sich auszuruhen. „Wir haben immer wieder neue Ideen“, sagt Eckardt. Das zeigt sich schon beim Blick in das Festzelt, das heuer erstmals in den Stadtfarben blau, weiß und rot dekoriert ist. Und auch sonst warten einige Veränderungen auf die Besucher, wenn das Volksfest am Freitagabend eröffnet wird.

Hauptattraktion ist der Schlagertag, der am ersten Volksfest-Sonntag über die Bühne geht. Festwirt Karl Asum wollte eigentlich einen bayerischen Abend organisieren, doch die angefragten Gruppen hätten sich eher als träge erwiesen, berichtet er. Und weil im vergangenen Mai zum ersten Mal die Friedberger Schlagertage am See stattfanden, knüpfte er einen Kontakt zu deren Veranstalter André Meier. Gemeinsam holen die beiden nun Stars der Schlagerszene in Festzelt, darunter Anna Maria Zimmermann, Stefan Stürmer und Mark Sander. „Das wird eine coole Show“, verspricht Meier den Fans.

Schon der Festgottesdienst am Sonntagvormittag mit Pallottinerpater Alexander Holzbach steht im Zeichen der Schlagermusik, die den ganzen Tag auch an den Fahrgeschäften den Ton angibt. Ab 13 Uhr gibt es einen Schlagerwettbewerb, bei dem Amateure auf der Bühne ihr Können beweisen. Um 17 Uhr beginnt dann die „Mallorca Night“ mit den Profis, die teilweise extra für diesen Auftritt vom Ballermann einfliegen. Der Eintritt ist frei. Organisator André Meier hat schon Anfragen von weit her bekommen und ist überzeugt, dass die 3500 Plätze im Zelt an diesem Abend nicht leer bleiben.

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Auf dem Balkonsteht jetzt die Schlagerbar

Festwirt Karl Asum hat sich dazu auch für den Balkon im Zelt ein neues Konzept einfallen lassen. Die bisher eher vernachlässigte obere Etage auf der Südseite wird zur Schlagerbar. Von hochwertigen Cocktails und ausgewählten Weinen bis zum Champagner gibt es dort ein Alternativprogramm zum traditionellen Zeltbetrieb.

Weggefallen ist dagegen die Partyhütte auf dem Freigelände, an der sich in den vergangenen Jahren diverse Gastronomen vergeblich versucht hatten. „Das war nicht so erfolgreich wie erhofft“, räumt Platzmeister Florian Eckardt ein. Zuletzt fand sich kein Wirt mehr, der den Stadel für diesen kurzen Zeitraum betrieben wollte. Stattdessen kann man sich an dieser Stelle erstmals unter freiem Himmel in einem kleinen Biergarten treffen.

„Wir wollen den Platz attraktiv halten“, verspricht Platzmeister Florian Koss, der darum einige neue Fahrgeschäfte ankündigen kann. zwar gibt es keine Ponyreitbahn mehr, dafür können sich Kinder heuer im Bogenschießen versuchen oder den Weg durch einen Irrgarten erkunden. Hauptattraktion ist der „Bayern Breaker“, der sonst nur auf großen Volksfesten wie dem Oktoberfest oder dem Canstatter Wasen Station macht.

Der Auftakt am Freitag verläuft freilich in gewohnten Bahnen – ab 18 Uhr mit der traditionellen Bierprobe und einem Standkonzert auf dem Marienplatz. Von dort aus geht der Festzug mit Pferdefuhrwerk, Fahnenabordnungen der Vereine, Musik und Oldtimer-Konvoi zum Volksfestplatz, wo bis zum Dienstag, 15. Mai (Mariä Himmelfahrt) gefeiert wird.

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