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Friedberg hinkt hinterher

Kommentar Von Thomas Goßner
12.04.2018

Die Wohnungsnot war vor vier Jahren Hauptthema des Bürgermeisterwahlkampfs. Wo bleiben neue Ideen und Taten?

Der Landkreis-Süden boomt. Entlang der Hauptverkehrsachsen des Wittelsbacher Landes ist in den vergangenen 15 Jahren der Einwohnerzahl kräftig angestiegen Ein Plus von fast 18 Prozent in Mering, über 16 Prozent in Schmiechen. Auch Dasing, Eurasburg und Ried profitieren von einer dynamischen Gemeindeentwicklung. Doch gerade Friedberg, das über die besten Standortfaktoren verfügt, hinkt hinterher. Seit eineinhalb Jahrzehnten herrscht Stagnation.

Man kann dies achselzuckend zur Kenntnis nehmen, zumal dann, wenn man selbst ein kommodes Dach über dem Kopf hat. Anders sieht es aber aus, wenn die eigenen Kinder ihre Heimstadt verlassen müssen, weil sie in Friedberg keinen Bauplatz finden bzw. bezahlen können. Und noch einmal eine ganz andere Dimension hat das Problem, wenn man selbst zu den Wohnungssuchenden gehört.

Das Thema bezahlbarer Wohnraum war einer der Schwerpunkte im mittlerweile über vier Jahre zurückliegenden Bürgermeisterwahlkampf. Zuletzt rief der Stadtrat eine Projektgruppe ins Leben, die Lösungsvorschläge erarbeiten sollte. Auf neue Ideen, geschweige denn auf konkrete Taten, wartet Friedberg noch heute.

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