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Volleyball

28.01.2019

Friedberg krönt seine Aufholjagd

Setzte seine Kollegen letztlich doch bestens ins Szene: Friedbergs Zuspieler Michael Hurler. Die Friedberger machten in Eibelstadt einen 0:2-Rückstand wett und setzten sich noch mit 3:2 Sätzen durch.
Bild: Udo Koss

Der TSV macht in Eibelstadt einen 0:2-Satzrückstand überzeugend wett. Damit gelingt auch die Revanche für die Vorrunden-Niederlage gegen den Tabellennachbarn.

Die Friedberger Volleyballer drehten ein fast schon verloren geglaubtes Spiel und siegten nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 in Eibelstadt. Damit revanchierten sich die Mannen um Trainer Christian Hurler für die Niederlage aus dem Hinspiel.

Die Volleyballer des TSV Friedberg waren zu Gast beim TSV Eibelstadt. Die Mannschaft um Spielertrainer Christian Hurler wollte sich für die bittere 2:3-Hinspielniederlage revanchieren und den nächsten Sieg einfahren. Nach dem Erfolg aus der Vorwoche wollten die Friedberger an ihre Leistung anknüpfen und sich wieder weiter nach oben in der Tabelle spielen. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Eibelstadt würden die Friedberger ihren vierten Platz festigen und die Konkurrenz auf Distanz halten.

Kleinigkeiten stören in Spielaufbau und Block

Im ersten Satz begannen beide Mannschaften auf Augenhöhe, allerdings agierten die Friedberger noch etwas verhalten. So konnten sich die Gastgeber eine kleine Führung erspielen und diese in der Mitte des Satzes auch ausbauen. Immer wieder erschwerten Kleinigkeiten den Spielaufbau und auch im Block war der TSV ein ums andere Mal zu spät. So mussten die Friedberger zusehen, wie Eibelstadt ihre Führung ausbauen und diese dann auch bis zum Schluss verwalten konnte. So gaben die Herzogstädter den ersten Satz mit 21:25 ab.

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Wie bereits im ersten, so begann auch der zweite Durchgang auf Augenhöhe. Die Annahme stand nun stabiler und Zuspieler Michi Hurler konnte seine Angreifer immer wieder gut in Szene setzen. Friedberg war nun da und auch der Block klappte besser, sodass sich eine spannende Partie entwickelte. Bis zur Schlussphase konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, wobei es die Friedberger waren, die beim 24:23 Satzball hatten. Allerdings wurde dieser abgewehrt und zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen entschieden dann den Satz mit 26:24 zugunsten der Hausherren.

Mit dem 0:2 im Rücken hatten die Friedberger nichts mehr zu verlieren und so warfen sie alles rein. Immer wieder konnten Christian Pohl und Matthias Kaiser mit ihren Angriffen punkten. Doch die Gastgeber ließen nicht locker und boten den Herzogstädtern Paroli. In der Mitte des Satzes gaben die Friedberger dann aber noch mal Gas, die Aufschläge wurden druckvoller und auch der Block packte immer wieder zu. Dieser Mut wurde am Ende belohnt und so konnte der TSV durch ein 25:20 auf 1:2 verkürzen.

Friedberg spielt sich in einen Rausch

Im vierten Satz spielte sich der TSV in einen wahren Rausch. Der Block stand stabil und immer wieder punkteten die Friedberger mit starken Aufschlägen. Nach einer Auszeit der Hausherren bei 13:9 machten die Herzogstädter einen Punkt nach dem anderen. Zwischenzeitlich führten sie sogar mit elf Zählern, in diesem Satz lief einfach alles für die Friedberger und so konnten sie durch ein sehr starkes 25:11 den Tie-Break erzwingen.

Im entscheidenden Satz machten die Herzogstädter von Beginn an klar, dass sie das Spiel gewinnen wollen. Schnell erspielten sie sich eine Drei-Punkte-Führung und konnten diese nach dem Seitenwechsel sogar noch ausbauen. Auch zwei Auszeiten der Gastgeber brachten sie nicht mehr aus ihrem Rhythmus, am Ende war es dann ein Eigenfehler der Hausherren, der den Satz mit 15:11 und das Spiel für Friedberg entschied.

Durch diesen befinden sich die Friedberger weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz und konnten ihren Vorsprung auf die Eibelstädter vergrößern, diese sind nun auf Platz sechs. Bereits am nächsten Wochenende steht das nächste Spiel auf dem Programm, diesmal aber am Sonntag. Dann empfängt der TSV den ASV Dachau. „Wir haben heute Moral bewiesen und uns selbst nach dem 0:2-Rückstand nicht aufgegeben. Am Ende haben wir uns für eine starke Mannschaftsleistung belohnt und einen wichtigen Sieg eingefahren“, so Diagonalangreifer Michi Stöcker

TSV Friedberg Julian Birkholz, Décombe, Erhardt, Christian Hurler, Michael Hurler, Husemann, Kaiser, Pohl, Sauerstein, Steffan, Stöcker

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