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Friedberg schlägt Warnungen zur Archivgalerie in den Wind

Friedberg schlägt Warnungen zur Archivgalerie in den Wind
Kommentar Von Thomas Goßner
17.02.2020

Plus In der Friedberger Archivgalerie ist eingetreten, wovor Kritiker immer gewarnt hatten. Nun steht man vor eigentlich vermeidbaren Problemen.

Jahrelang hat die Stadt zugelassen, dass sich der Zustand der Archivgalerie immer weiter verschlechterte. Gerade einmal für einen Anstrich und neue Fenster hatte es gereicht – mit bekannt Folgen für das Raumklima, in dem sich der Schimmel ausbreiten konnte. Jetzt kann das Gebäude nicht einmal mehr für größere Ausstellungen genutzt werden, weil ein zweiter Rettungsweg fehlt.

Und das ausgerechnet in dem Jahr der Landesausstellung, in der das Schloss nicht für anderweitige Veranstaltungen zur Verfügung steht. Auch darauf hatten Kulturschaffende früh hingewiesen, geschehen ist wie so oft nichts. Dabei hat man es im Rathaus schwarz auf weiß, seit vor einem Jahr das 60.000 Euro (!) teure Kulturentwicklungskonzept für Friedberg präsentiert wurde: Geeignete Veranstaltungsräume gehören zu den Themen, welche die Akteure in Friedberg am meisten umtreiben.

Doch statt solche Baustellen endlich anzupacken, werden unsinnige Ideen wie der Umbau des Salzkarrnerturms zu einer Aussichtsplattform in die Welt gesetzt, die ohnehin kaum Aussicht auf Verwirklichung haben. Aber Hauptsache, man produziert Papier.

Lesen Sie dazu den Bericht: Keine Ausstellungen mehr in der Friedberger Archivgalerie?

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