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Friedberger Jobbörse hat sich bewährt

Friedberger Jobbörse hat sich bewährt
Kommentar Von Thomas Goßner
29.10.2019

Die Vorzeichen am Ausbildungsmarkt ändern sich, die Notwendigkeit der Information bleibt.

Als die Industrie- und Handelskammer Mitte der 1990-er Jahre zusammen mit der Friedberger Allgemeinen das Projekt aus der Taufe hob, waren die Vorzeichen ganz andere: Die Wirtschaft in der Region schwächelte, junge Leute fanden trotz guter Noten oft keine Lehrstellen. So entstand die Idee, Schulabgänger und Firmen ins Gespräch zu bringen. Die Friedberger Jobbörse war geboren.

Sie findet heuer zum 22. Mal statt, und hat sich in dieser Form bewährt. Die Jugendlichen kommen mit Gleichaltrigen ins Gespräch, die bereits im Wunschberuf tätig sind. Auf Augenhöhe lässt sich dabei über Vorzüge und Nachteile der Arbeit sprechen. Zugleich bietet sich die Gelegenheit, Kontakte für Praktikumsstellen und Schnupperlehren zu schließen. Weil die Jobbörse immer am Samstag stattfindet, können die Eltern ihre Kinder begleiten.

Eines hat sich aber gewandelt in den mehr als zwei Jahrzehnten. Heute sind es die Unternehmen, die händeringend nach Auszubildenden suchen und um Nachwuchs werben müssen, die jungen Leute haben die Auswahl. Gut möglich, dass sich wieder einmal ändert. Doch auch dann hat die Jobbörse ihren Sinn.

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