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Judo

12.07.2018

Friedberger Judoka dürfen jubeln

Eine fabelhafte Saison kämpften die Aufsteiger aus der Bezirksliga, die Sportfreunde Friedberg. Am Ende jubelten sie als Vizemeister der Landesliga über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Bild: Christian Mayr

Das Team der Sportfreunde beendet die Saison in der Landesliga sensationell als Vizemeister und feiert den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. 

Die Überraschungsmannschaft der diesjährigen Judo-Landesliga Bayern-Süd ist zweifellos das Judoteam der Sportfreunde Friedberg. Gleich im ersten Jahr nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga erkämpften sich die Friedberger den Vizemeistertitel. Mit einem hohen 15:5-Heimsieg gegen die Kämpfer des SC Gröbenzell machten sie nun die Sensation perfekt.

Die Ausgangslage für beide Mannschaften an diesem Ligatag war prekär: Die Sportfreunde mussten ihren zweiten Tabellenplatz unbedingt mit einem Sieg verteidigen, während der SC Gröbenzell gegen den Abstieg kämpfte. Entsprechend emotional aufgeheizt war die Stimmung unter den Judoka und Zuschauern, die sich folglich zum Kampfbeginn so lautstark wie bei einem Gewitter entlud. Ein markerschütternder Schlachtruf der Friedberger Mannschaft ließ die Halle gleich zu Beginn erbeben.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilo unterlag Lokalmatador David Schlagowski unerwartet nach einem Wurf zur Seite (Yoko-Sumi-Gaeshi) von Marcus Geierhos, doch Jonas Decker glich gegen Stephan Laut mit Soto-Maki-Komi (eingerollter Wurf) aus.

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Danach sahen die Zuschauer zwei Friedberger Gladiatoren bei der Arbeit: Nico Wachter siegte bis 73 Kilo mit einem genialen Konterwurf, während Marco Scholz mit tief angesetztem Schulterwurf und einem Hüftwurf seinen Gegner taktisch versiert zu Fall brachte.

Bis 81 Kilo zeigte Julian Schalk wieder einmal, dass er Experte für Schulterwürfe ist und Alex Timokow konterte erfolgreich gegen Alexander Dippold. Der wettkampf- und sturmerprobte Sebastian Mayr (bis 90 Kilo) zwang mit einem Armstreckhebel Max Leubner zur Aufgabe, während auch Antonio Marijolovic mit einem Schulterwurf (Seoinage) erfolgreich war. Es fehlten nur noch die Schwergewichtler (plus 90 Kilo): Auch hier war Andreas Kleinle mit einem Haltegriff für das Friedberger Judoteam siegreich, nur Robert Kolberg schied nach drei Verwarnungen trotz guter, vorangegangner Angriffe aus. Mit einem Zwischenstand von 8:2 dominierten die Sportfreunde zur Halbzeit bereits deutlich.

Dieser Vorsprung wurde nach der Rückkehr der Mannschaften auf die Matte noch ausgebaut. Mit Siegen von David Schlagowski, Nico Wachter, Marco Scholz, Julian Schalk, Sebastian Mayr, Antonio Marijolovic und Robert Kolberg endete die Begegnung 15:5 für die Friedberger.

Ligareferent Jan Güntner war begeistert von seinen Kämpfern und voll des Lobes für die Verantwortlichen: „Wir haben uns unerwartet gut geschlagen im ersten Landesliga-Jahr! Mein besonderer Dank gilt unseren Leistungstrainern Sebastian Mayr und Tomi Ender sowie Ligacoach Reinhard Piotrowski, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben. Und wir können noch mehr“, versprach er bereits für die nächste Saison. Selbstverständlich feierten die Judoka danach ihren Sieg ausgiebig und auch die Gäste wurden auf ein Bier eingeladen.

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