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Friedberg

22.11.2019

Friedberger Schüler erleben Berufswelten aus erster Hand

Christian Seidl von der Bundespolizei berichtete den Realschülern und der Elternbeiratsvorsitzenden Viktorija Mate aus seinem Berufsleben.

Schreiner, Tanzlehrer oder Hotelkauffrau: Der Berufsinformationstag an der Konradin-Realschule in Friedberg hilft Jugendlichen und Eltern bei der Entscheidung.

„Eine tolle Aktion! Hoch interessant, das sollte man unbedingt weiter machen“, so lautete das Fazit einer begeisterten Mutter beim Berufsinformationstag für die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufe an der Konradin-Realschule Friedberg. Heuer nahmen insgesamt 466 Besucher die Gelegenheit wahr, authentische und detaillierte Einblicke in höchst unterschiedliche Berufswelten aus erster Hand zu erhalten.

Bereits zum zehnten Mal organisierte der Elternbeirat der Schule, heuer mit der Vorsitzenden Viktorija Mate, in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Augsburg den Berufsinfotag als einen der vielen Bausteine der Beruflichen Orientierung neben vielfältigen Betriebsbesichtigungen und Betriebspraktika.

Die Hälfte steigt in die Ausbildung ein

Die Realschule fühle sich den unterschiedlichen Realitäten des Lebens in ihrem differenzierten Ausbildungsprofil seit jeher besonders verpflichtet, so Schulleiter Anton Oberfrank in seiner Begrüßung. Ungefähr die Hälfte der Friedberger Realschüler beginnen nach ihrer Abschlussprüfung eine qualifizierende Berufsausbildung, die große Mehrheit der anderen tritt an die Fachoberschule zum Erlangen der Hochschulreife über.

20 Referentinnen und Referenten aus der vielschichtigen Arbeitswelt, mehrheitlich selbst ehemalige Realschüler, stellten den Schülerinnen und Schülern und deren Begleitern in vier Vortragsrunden neben eher gängigen Ausbildungsberufen wie Schreiner, Erzieher, Bankkaufmann, Verkäufer, Mechatroniker oder Hotelkauffrau auch ungewöhnlichere Berufsfelder wie das des Diätassistenten, des Tanzlehrers, des Goldschmieds, des Logopäden oder des Notfallsanitäters vor.

Großer Andrang bei der Polizei

Besonders großer Andrang herrschte im Raum der Bundespolizei, wobei die Zahl der Mädchen beinahe die der Buben übertraf. Polizeihauptkommissar Christian Seidl informierte nach dem Motto „Kein Tag Alltag“ über die 200 Einsatz- und Aufgabenbereiche der polizeilichen Sicherheitskräfte des Bundes zu Wasser, auf dem Land und in der Luft.

Zwischen den Vorstellungsrunden mit Referaten und Fragesequenzen servierten Mitglieder des Elternbeirats den Besuchern Getränke und Häppchen zur Stärkung. Zum Ende der sehr gut besuchten Veranstaltung erhielten die Referenten vonseiten der Schule und des Elternbeirats Anerkennungsurkunden und Dankespräsente.

Fürs nächste Schuljahr ist bereits wieder eine weitere Auflage der bewährten „Berufswelten“ mit neuen ansprechenden Ausbildungsberufen geplant, sodass jedem interessierten Schüler im Laufe seiner Realschulzeit drei Mal die Möglichkeit der Teilnahme geboten wird.

So etwas gab es früher nicht

„Ich finde es schön, dass man hier die Chance bekommt, sich ein Bild von vielen tollen Berufen zu machen“, sagte Laura. „So kann man sich besser auf seinen späteren Beruf vorbereiten“, ergänzte Anna. „So etwas hat es zu meiner Zeit nicht gegeben“, meinte ein Vater, „da hat man einfach eine nahe liegende Ausbildung gemacht.“ (FA)

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