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Friedberger Stadtarchiv: Mehr als eine provisorische Lösung

Friedberger Stadtarchiv: Mehr als eine provisorische Lösung
Kommentar Von Ute Krogull
21.02.2020

Plus Nichts hält länger als ein Provisorium, lautet eine Redensart unter Heimwerkern. Und womöglich auch unter Archivaren, wenn man auf das Stadtarchiv blickt.

Nichts hält länger als ein Provisorium, lautet eine Redensart unter Heimwerkern. Im Friedberger Stadtrat geht es zwar manchmal hemdsärmelig zu, den Begriff Provisorium mochten die Politiker im Zusammenhang mit dem neuen Standort des Stadtarchivs im Museumsdepot jedoch nicht so gerne benutzen.

Wir wählen deshalb das Synonym, das findige Kommunikatoren vor einigen Jahren eingeführt habe: die Interimslösung. Das klingt gleich viel positiver – und die Unterbringung in dem weithin als vorbildlich geltenden Depot ist wirklich eine gute Lösung. Wenn Archiv und Museum sich dort räumlich nicht ins Gehege kommen (was anfangs anders gesehen wurde), spricht mittelfristig sehr viel für diese Nutzungsgemeinschaft.

Die Stadt hat eine lange „To-do-Liste“, die sie in den nächsten Jahren dringend angehen bzw. umsetzen will und muss. Das wird eine Menge Diskussionen, Verwaltungskapazitäten und Kosten verschlingen und reicht von aufwendigen Sanierungen denkmalgeschützter Bauten (früheres Stadtarchiv) bis hin zu Ersatzbauten (Musikpavillon) und Standortsuche, Konzeption und Neubau eines Jugendzentrums. Eine Belastung weniger tut da gut. So übergangsweise.

Lesen Sie auch den Bericht: Das Friedberger Stadtarchiv bleibt vorerst am Stadtrand

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