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Städtefreundschaft Mering

09.07.2015

Fruchtbare Kontakte für Französischschüler

Künftige Schulpartner: (von links) Carolin Leupold und Teresa Oberüber, Christel Grand-Jean und Bianca Jarlan, sitzend Lisa Berlioz.
Bild: Heike John

Aus langjährigen Beziehung zwischen dem Markt Mering und der Stadt Ambérieu sollen sich weitere Schulpartnerschaften entwickeln

42 Jahre lang hat die Städtepartnerschaft zwischen Mering und Ambérieu bereits Bestand. Doch ihre Zukunft liegt in den Händen der Jugend. Dies bekräftigten beide Parteien bei ihrer Arbeitssitzung anlässlich des Besuchs der Meringer in Frankreich. Im jährlich wechselnden Turnus besucht man sich gegenseitig, „mal hüben, mal drüben“ und darüber hinaus haben auch einige Vereine, vor allem die TVM-Tischtennisabteilung, eine enge Bindung. Zudem gibt es viele persönliche Freundschaften wie etwa zwischen der 80-jährigen Maria Kretschmer und dem 83-jährigen Jean Bizot und dessen Gattin.

Seit 1973, also von Anfang an, trifft die pensionierte Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin an der Meringer Volksschule mit dem französischen Ehepaar zusammen. Doch man wird nicht jünger, Nachwuchs muss her. Darum kümmerte sich nun Bianca Jarlan, Französischlehrerin am neuen Meringer Gymnasium. Dort ist man sehr interessiert am Aufbau eines Schüleraustauschs für die Französischklassen. Zusammen mit den Musikern der Feuerwehrkapelle und den Trachtlern reiste Bianca Jarlan bereits einen Tag vor dem Bus der Gemeinde nach Ambérieu, um am Freitag noch die Schulleiter zweier Einrichtungen für den Austausch infrage kommender Schulen zu treffen.

Über sehr positive Kontaktaufnahmen konnte die selbst mit einem Franzosen verheiratete Meringer Gymnasiallehrerin berichten. Neben dem klassischen Austausch steht auch die Möglichkeit eines regen Kontaktes mit einer Berufsschule zur Debatte (siehe unten stehende Info). Diese „Zukunftsmusik“ wurde vom gesamten Gremium in der Arbeitssitzung gut geheißen. Besonderen Gefallen findet daran auch Christel Grand-Jean. Sie ist Lehrerin am Collège Saint Exupéry in Ambérieu, das im vergangenen Herbst bereits zum 20. Mal mit 21 Jugendlichen von der Meringer Realschule zum Austausch empfangen wurde.

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Nun gebe es Bestrebungen der Bildungsministerin, an französischen Schulen Deutsch erst als zweite Fremdsprache und somit ein Jahr später zuzulassen. „Wir hoffen, dass auch die deutsch-französische Freundschaft, die in vielen Städten und zwischen vielen Schulen gepflegt wird, uns noch mehr Argumente für einen Protest gegen die geplante Gesetzesänderung an die Hand gibt“, erklärte Christel Grand-Jean.

Voller Freude war sie, als sie beim Zusammentreffen der Meringer mit ihren Freunden in Ambérieu auch ihre frühere Schülerin Lisa Berlioz wieder traf. Die 20-jährige Geschichtsstudentin war vor fünf Jahren beim Schüleraustausch mit der Realschule in Mering dabei und hat bis heute Kontakt zu ihrer früheren „Corrès“ , ihrer Austauschpartnerin Teresa Oberüber. Zusammen mit ihrer damaligen Klassenkameradin und Freundin Carolin Leupold nutzte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin das Angebot der Gemeinde Mering und fuhr ein zweites Mal in die französische Partnerstadt.

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