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Bilanz

12.05.2015

Für Niedrigzinsphase gerüstet

Sparkasse Aichach-Schrobenhausen hat Vorsorge getroffen. Mit ihrer Eigenkapitalquote liegt sie weit über dem Durchschnitt

Seit dem 1. Juli 2013 sind sie gewissermaßen ein Paar, die ehemaligen Stadtsparkassen von Aichach und Schrobenhausen. Nun legte die Sparkasse Aichach-Schrobenhausen die Bilanz für das Jahr 2014 vor, für das erste Jahr nach der Fusion also. Bei der Jahrespressekonferenz erklärte Birgit Cischek, die Vorsitzende des Vorstands: „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Da haben unsere Mitarbeiter toll gearbeitet.“

In den wesentlichen Bereichen bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau des Vorjahres oder darüber. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 1,248 Milliarden Euro, gut sechs Millionen mehr als 2013. In diesem Stil laufen die Geschäfte 2015 weiter, wobei man im Kreditgeschäft weiterhin ein intensives Wachstum verzeichnet.

Mittelfristig sei aber damit zu rechnen, dass die Zinsüberschüsse weiter sinken, das werde sich dann auch auf den Gewinn negativ auswirken. Das lange Zinstal war bei der Vorstellung der Bilanz ein zentrales Thema. „Wir kommen gut durch die Niedrigzinsphase, wir haben genügend Reserven“, betonte Birgit Cischek.

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Diese Phase könnte ihrer Ansicht nach noch einige Jahre anhalten. Die für das Kreditgeschäft aussagekräftige sogenannte Eigenmittelquote beträgt 16,9 Prozent (ein Verhältnis von Eigen- und Gesamtkapital). Die bilanziellen Eigenmittel betragen 112,9 Millionen Euro. Die sogenannte Eigenkapitalquote (Verhältnis von Kernkapital zu Bilanzsumme) beläuft sich auf 6,7 Prozent und liege damit über dem Durchschnitt in Bayern.

Die Kredite an Kunden sind von 653 auf 677 Millionen Euro gestiegen. 111 Millionen Euro an Fördergeldern wurden vermittelt. Ein Thema, das durchaus auch für Privatpersonen von Bedeutung sein kann, etwa dann, wenn eine energetische Sanierung ansteht. Im Immobilienbereich wurden 115 Objekte vermittelt für einen Gesamtwert von rund 20 Millionen Euro. Hier hieß es, die Nachfrage sei deutlich höher als das Angebot. Der Umsatz bei den Wertpapieren betrug 113 Millionen Euro. In den knapp 10000 Depots lagern Papiere, die einen Wert von 271 Millionen Euro darstellen.

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