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Friedberg

17.07.2016

Gänsehaut beim barocken Feuerwerk

Stadtkapelle und Jugendkapelle spielten Händels Feuerwerkmusik, die bunten Fontänen des Barockfeuerwerks sorgten für beeindruckende Bilder.
Bild: Sabine Roth

Mit Musik von Georg Händel begleiten Stadtkapelle und Jugendkapelle die bunten Raketen. Die Zuschauer im Hof der Mittelschule sind begeistert.

Zur zehnten Friedberger Zeit hatten sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit einem Großkonzert im Innenhof der Mittelschule Friedberg begeisterte die Städtische Jugendkapelle Friedberg gemeinsam mit der Stadtkapelle Friedberg unter der Leitung von Andreas Thon am Freitagabend die Besucher.

Passend zum barocken Feuerwerk spielten die beiden Kapellen die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Im Jahr 1748 hat Händel dieses Stück anlässlich des im Oktober 1748 geschlossenen Aachener Friedens komponiert. Der britische König Georg II. wollte zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekriegs eine riesige Feier mit großem Feuerwerk und einer Musik dazu veranstalten und hat Händel damit beauftragt, eine Feuer-Musik für diesen festlichen Anlass zu schreiben. Nun gab es sie in Friedberg zu hören.

„Wir geben unser Bestes. Bitte 20 Minuten vollste Konzentration“, motivierte Dirigent Andreas Thon die mehr als 100 Musiker. Und das gelang diesen mit Bravour. Nach dem Feuerwerk gab es tosenden Applaus.

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Die Menschen strömten trotz der kühleren Temperaturen in Scharen in den Innenhof der Mittelschule, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Die Stadt Friedberg hatte nicht zu viel versprochen. Es wurde den Zuhörern wahrlich warm ums Herz.

Über 20 Minuten lang sprudelte das barocke Feuerwerk wie ein farbiger Springbrunnen in den verschiedensten Farben in die Höhe. Fontänen mit lila Farbeffekten gingen in Richtung Himmel.

Bei den Veranstaltern ging die Sicherheit vor. Die Feuerwehr sorgt für Absperrungen rund um das Feuerwerk, zudem musste ein Licht am Eingang zu Schule brennen.

Mit dem Konzert ist etwas gelungen, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Wer in der Festzone in der Altstadt unterwegs war, suchte das Feuerwerk hingegen vergeblich. Denn die Fontänen des Barockfeuerwerks waren nicht so hoch wie bei einem herkömmlichen Feuerwerk.

Auch die Lautstärke der Raketen war niedrig genug, sodass die Musik nicht unterging und perfekt dazu passte. Nach 20 Minuten verstummte die Musik, der Himmel war wieder dunkel.

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