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Ried-Baindlkirch

03.06.2019

Gaststätte in Baindlkirch wird erweitert

Über Stellplätze für ein Lokal in Baindlkirch diskutierte der Rieder Bauausschuss. (Symbolfoto) 
Bild: Ralf Lienert

 Bauausschuss Ried segnet das Projekt ab. Gemeinderätin fragt nach Lärmschutz für Anlieger.

In Baindlkirch am Schmiedberg 3 will ein Gaststättenbetreiber das Lokal erweitern. Was noch fehlte, waren die Stellplatznachweise. Darum hat sich der Rieder Bauausschuss erneut mit dem Thema beschäftigt.

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Die Stellplätze wurden nun nachgereicht. Aufgrund des Nachweises von 216 Stellplätzen – 147 wären nur nötig gewesen – und eines Immissionsschutznachweises, der besagt, dass alle relevanten Werte eingehalten werden, genehmigten die Räte einstimmig das Bauvorhaben.

Kariene Eikelmann von der Bürgergemeinschaft wollte wissen, ob man in der Genehmigung nicht darauf hinweisen könnte, dass die Gaststätte mitten im Ort liegt und daher die Lärmspitzen im Auge behalten werden sollten. Rieds Bürgermeister Erwin Gerstlacher beruhigte sie, das sei Sache des Landratsamtes.

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In Sirchenried in der Leonhardstraße soll ein Kälberstall in eine Lager- und Fertigungshalle umgebaut werden. Das Vorhaben wurde bereits in der letzten Sitzung beraten, nur eine genaue Nutzungsbeschreibung hat gefehlt. Diese wurde nun nachgereicht und der Umbau einstimmig von den Räten genehmigt.

Ebenfalls in Sirchenried in der Leonhardstraße soll der bestehende Bullenstall zur Lager- und Fertigungshalle umgebaut werden. „Erst die Kälber, jetzt die Bullen“, witzelte Bürgermeister Gerstlacher. Auch dieses Vorhaben wurde einstimmig genehmigt.

Räte können sich ein Grinsen nicht verkneifen

Bei einem bereits im Dezember des vergangenen Jahres genehmigten Bauvorhaben hatte das Landratsamt moniert, dass die Gaube am Haus als Quergiebel zu werten sei. Nachdem die Sachlage in der Verwaltung unstimmig war, hat im Landratsamt eine Besprechung mit Kreisbaumeister, Jurist und Bauherrn stattgefunden. Hier einigten sich die Beteiligten, dass der Bauherr entsprechende Befreiungen beantragen sollte. Somit wäre Rechtssicherheit gegeben. Gaube oder Quergiebel – das ist hier die Frage. Auch die Räte konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen und votierten einstimmig für die Befreiungen.

In Baindlkirch will ein junger Landwirt ein zusätzliches Haus auf dem Land seines Vaters bauen. Es ist geplant, dass er den landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen wird. Die Verwirklichung des Bauvorhabens kann aber nicht über gesetzliche Regelungen laufen, da es im Baugesetzbuch keinerlei Grundlagen gibt.

Grundsätzlich stimmt die Gemeinde zu, da das Vorhaben in das Konzept der Gemeinde passt, junge Bürger das Bauen vor Ort zu ermöglichen. Eine weitere Prüfung des Amtes für Landwirtschaft und Ernährung wird aber letztendlich entscheiden.

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