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Ried

16.11.2019

Gefahren auf dem Schulweg in Ried

Sehr viel Verkehr rollt täglich durch den Ortskern von Ried. Bei der Bürgerversammlung wurde nun angesprochen, welches Risiko das für die Grundschulkinder bedeutet.

Diese Anliegen bringen die Rieder bei der Bürgerversammlung vor.

Der gute Besuch der Bürgerversammlung mit rund 70 Besuchern zeugte von der großen Zufriedenheit der Rieder. Sie sind mit der bisherigen Arbeit des Gemeinderates und des Bürgermeisters, die überparteilich sehr erfolgreich zusammenarbeiten, zufrieden, so die Rückmeldung gegenüber unserer Zeitung.

Im Gespräch äußerten Einige ihr Wohlgefallen: Die Ortsteile in Ried werden immer attraktiver, der Supermarkt in der Ortsmitte schreibt schon jetzt schwarze Zahlen, die Seniorenarbeit läuft auch dank Claudia Bordon-Vieler hervorragend, die Wanderwege sind kartiert und vorgestellt und das neueste Projekt, der Bürgerbus, nimmt seine Fahrt auf.

In der Diskussion kam ein Bewohner aus Ried auf die Verkehrssituation auf dem Schulweg zu sprechen. Mit einem Schreiben an den Bürgermeister, die Gemeinderäte und alle Bewohner hatte er mit Fotos verdeutlicht, „welches Verkehrschaos unseren Grundschulkindern jeden Tag zugemutet wird“. Nicht nur, dass an der Staatsstraße 2052 der Berufs- und Schwerlastverkehr durch die Straßen drücke, es käme für die Kinder erschwerend hinzu, dass in der „viel zu eng gebauten Sportheimstraße der Busverkehr nach unten rollt und die Elterntaxis nach oben fahren wollen“.

Gefahren auf dem Schulweg in Ried

Auf Nachfrage bei der Gemeinde wäre bisher nur mitgeteilt worden, dass bisher nichts passiert sei und man könne nur die Fahrzeughalter zur Anzeige bringen. Eine Einbahnstraße, so die Gemeinde, hätte keinen Sinn, weil man sie nur zeitlich begrenzen könnte und für die Anlieger eine Ausnahme machen müsste. Mit der Erinnerung an sein Vorhaben, zur familienfreundlichsten Gemeinde im Landkreis zu werden, bat der Rieder den Bürgermeister dringlichst um dessen Hilfe. Erwin Gerstlacher zeigte sich sehr froh darüber, dass dieses brisante Thema angesprochen wurde. Er appellierte einmal mehr an die Eltern, ihr Kind nicht bis genau vor die Haustür zu fahren.

In der anschließenden Diskussion kam der Vorschlag auf, die Straße zu sperren und nur für Busse und Anlieger aufzulassen. Erwin Gerstlacher wird die Problematik mit der Polizei besprechen. Als sofortige Maßnahme mahnte er Schulweghelfer an, die seiner Meinung nach sofort das Problem entschärfen könnten. Es werden mindestens noch fünf Schulweghelfer oder -helferinnen gesucht. Sie sollen sich bitte bei der Gemeinde melden.

Ein weiterer Bürger aus Ried erkundigte sich, wie es denn aktuell mit der ärztlichen Versorgung in Ried aussehe. Bürgermeister Gerstlacher: „Wir wollen wieder einen Arzt in Ried, aber ich kann niemanden zwingen.“ Die zwei Fragen zeigten deutlich, dass es für die Rieder nicht viel zu bemängeln gibt. „Einzig den Radweg nach Kissing haben wir noch nicht ins Rollen gebracht“, scherzte Bürgermeister Erwin Gerstlacher. Aber auch das will er in Kürze ändern.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Von Kindergarten bis Rathaus – in Ried geht viel voran

Die Diskussion ist geschlossen.

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