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Friedberg

28.01.2019

Gelbe Tonne: So vermeiden Sie Plastikmüll

Reicht der vierwöchige Leerungszyklus der Gelben Tonne? Im Landkreis wird darüber angeregt diskutiert.
Bild: Sebastian Richly

Die Gelbe Tonne wird alle vier Wochen im Landkreis Aichach-Friedberg geleert. Mit diesen zehn Tipps reicht der Leerungszyklus.

Seit der Einführung der Gelben Tonne diskutieren unsere Leser darüber, ob der Leerungszyklus alle vier Wochen ausreicht. Eine nicht repräsentative Abstimmung unserer Zeitung ergab, dass sich 62 Prozent der Teilnehmer wünschen, dass die Gelbe Tonne alle zwei Wochen geleert wird. 33 Prozent waren mit einem Zyklus alle zwei Wochen zufrieden. Damit in den Behältern der Platz ausreicht, gibt die Kommunale Abfallwirtschaft zehn Tipps, um Verpackungsmüll einzusparen:

  • Leitungswasser Kaufen Sie regionale Getränke in Mehrwegflaschen und trinken Sie Wasser aus der Leitung. Das vermeidet Verpackungsmüll in Einwegflaschen.
  • Einkaufsnetze Für den Einkauf von möglichst saisonalem Obst und Gemüse nutzen Sie bitte Netze aus Baumwolle oder Kunststoff (Mehrweg), dann können Sie sich Plastiktüten sparen.
  • Unverpackt Kaufen Sie unverpackt, zum Beispiel bei Hofläden, Direktvermarktern, auf Wochenmärkten oder in Geschäften.
  • Kunststoffdose Bringen Sie Ihren eigenen, sauberen Behälter mit, wenn Sie beim Bäcker, Metzger oder an der Käsetheke einkaufen. Das spart die Serviceverpackung. Geschäfte, die mitgebrachte Becher auffüllen, erkennen Sie am Aufkleber „Bring deinen eigenen Becher mit“ an der Tür oder der Theke.
  • Mehrwegbecher Für einen Coffee to go nehmen Sie Ihren eigenen Becher mit und lassen ihn vor Ort befüllen. Oder Sie holen sich Ihren Kaffee zum Mitnehmen bei einem der 24 Teilnehmer im Landkreis, die beim Mehrwegbecherpfandsystem „Recup“ teilnehmen.
  • Stoffbeutel Tragen Sie Ihre Einkäufe nicht in Einwegtüten nach Hause, sondern nehmen Sie Rucksack, Stoffbeutel, Körbe oder Faltkisten von zu Hause mit.
  • Keine Fertiggerichte Vermeiden Sie aufwendig verpackte Fertiggerichte und Essen per Lieferdienst. Legen Sie Wert auf einen ausgewogenen Speiseplan und saisonale Produkte aus regionaler Landwirtschaft sowie aus fairer und auch ökologischer Erzeugung.
  • Stoffservietten Benutzen Sie Stoffservietten statt Einwegpapierservietten.
  • Waschmittel Kaufen Sie Waschpulver konzentriert im Karton oder in Folie verpackt und nicht flüssig im Plastikbehälter. Flüssigwaschmittel enthalten zusätzliche Tenside und Konservierungsstoffe und belasten bei schlechterer Waschwirkung die Umwelt.
  • Seife Benutzen Sie Seife statt Duschgel. Für die Haarwäsche gibt es Shampooseife, auch „Shampoo Bar“ genannt. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Feste Seife ersetzt zwei bis drei Flaschen Duschbad oder Shampoo. (FA)

Lesen Sie dazu auch diesen Artikel: Ergebnis der Umfrage zur Gelben Tonne: 62 % für zweiwöchige Leerung


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