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Gelbe Tonne schärft das Bewusstsein

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Kommentar Von Thomas Goßner
11.07.2019

Nach kontroversen Diskussionen zeigt sich jetzt ein positiver Effekt des Systemwechsels.

Segen oder Teufelszeug? Jahrelang prallten in der Diskussion um die Einführung der Gelben Tonne im Landkreis die Meinungen aufeinander. Im müllbewegten Wittelsbacher Land waren viele nicht in der Lage, ideologiefrei auf den Kunststoffbehälter zu blicken. Indes befürworteten drei Viertel der Bürger bei einer Umfrage den Service, der die Fahrten zum Wertstoffhof deutlich reduziert. Und letztlich fiel auch im Kreistag der Beschluss zugunsten des Systemwechsels mit einem ähnlichen Stimmenverhältnis.

Ein halbes Jahr nach dem Start zeigt sich nun, dass die Mehrzahl der Bürger mit der Gelben Tonne gut umzugehen weiß. Klagen über das zu geringe Fassungsvermögen der 240-Liter-Behälter sind selten geworden. Mitunter hat das begrenzte Volumen auch zu einem Umdenken geführt, macht die volle Tonne doch bewusst, welch große Menge an Leichtverpackungen jeder Einzelne produziert.

Viele Aktionen und Initiativen haben in den vergangenen Monaten das Gespür dafür geschärft, wie sich Plastikmüll vermeiden lässt. Und Familie Bauer aus Friedberg ist nicht die einzige, die diese Erkenntnis auch konsequent umsetzt – zum Nutzen der Umwelt.

Lesen Sie dazu unseren BerichtDas hat die Gelbe Tonne verändert

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