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30.06.2009

Gemeinde will keinen Sanierungsfall

Pfaffenhofen (smai) - Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Bau der Umgehungsstraße (Staatsstraße 2052 von Mering nach Odelzhausen) für die Orte Pfaffenhofen und Egenburg ist die Gemeinde vom Straßenbauamt zu einer Stellungnahme aufgefordert worden. Der Gemeinderat hat den Bau und die vorgestellten Pläne in der jüngsten Sitzung zwar ausdrücklich begrüßt, aber trotzdem einige Einwände abgegeben. Die Trassenführung selbst entspricht jedoch der Bauleitplanung der Gemeinde.

Die Gemeinde weist die Planer in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass sie einer Abstufung und Übernahme der alten Straße durch beide Orte nur dann zustimmt, wenn diese den üblichen Ausbaukriterien einer Gemeindeverbindungsstraße (GVS) entspricht. Die Gemeinde hat bezüglich des Straßenzustandes bei verschiedenen Baumaßnahmen der letzten Jahre schlechte Erfahrungen gemacht. Einen Sanierungsfall will man nicht übernehmen, so Bürgermeister Helmut Zech.

In der landschaftspflegerischen Begleitplanung für die Umgehungsstraße hat der Gemeinderat darauf hingewiesen, dass im gesamten Bereich eine erhöhte Gefahr der Kollision mit Tieren besteht.

Eine Bitte an das Straßenbauamt

Beim Bau verschiedener Brücken über die Umgehungsstraße hat der Rat eine Ausführungszeitfolge in der Planfeststellung vermisst. Deshalb wurde das Straßenbauamt gebeten, eine solche festzulegen, um die Erreichbarkeit des nördlichen Gemeindeteils gewährleisten zu können. Alle Abstimmungen erfolgten hier einstimmig.

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