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  3. Gemeinderat in Mering: Tempo 30 fürs Meringer Zentrum

Gemeinderat in Mering
21.12.2015

Tempo 30 fürs Meringer Zentrum

Maximal 30 Stundenkilometer dürfen die Autos im Meringer Zentrum künftig fahren. Das ist das Ergebnis eines CSU-Antrags.
Foto: Gönül Frey

Die CSU setzt eine Geschwindigkeitsreduzierung an der Hauptstraße durch. Bürgermeister und Polizei halten davon nicht viel.

Das Meringer Ortszentrum soll für Radfahrer und Fußgänger ein kleines Stückchen sicherer werden. Deswegen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer an der Hauptstraße beschlossen. Das Gremium folgte damit einem Antrag der CSU-Fraktion.

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler riet von der Beschränkung ab und berief sich auf die Aussage der Friedberger Polizei. Als Voraussetzung sei in der Regel der Nachweis eines Unfallschwerpunkts nötig, so die Polizei. Dieser sei auf dem betreffenden Abschnitt aber auszuschließen. Die Polizei zählte dort in einem Zeitraum von knapp zwei Jahren 13 Verkehrsunfälle unterschiedlicher Ursache mit 17 leichtverletzten Personen. Dies entspreche noch nicht den Kriterien einer Unfallhäufung.

Davon abgesehen bezweifelt Kandler, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung viel ausrichten würde. Seiner Meinung nach hat sich auch in der Kirchstraße die Situation nicht durch die 30er-Schilder sondern durch die versetzten Parkzonen verbessert. Raser könnten zudem an der Hauptstraße gar nicht überführt werden, weil dort keine für die Geräte ausreichend lange Messstrecke zur Verfügung stehe.

Florian Mayer (CSU) erläuterte, warum seine Fraktion die Sachlage anders beurteilt. Laut dem Verkehrsclub Deutschland müsse nicht zwingend eine Unfallhäufung vorliegen, um die Geschwindigkeit zu drosseln. Andere Kriterien seien, wenn es beispielsweise viele Geschäfte gibt und damit die Menschen besonders häufig die Straßen queren oder wenn es sich um Bereiche handelt, in denen besonders viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs seien. „Und wir wollen ja eine Aufwertung unseres Innerorts“, sagte Mayer.

Fußgänger sind innerorts einer Gefahr ausgesetzt

Unterstützung erhielt er dafür auch aus der SPD-Fraktion. „Mir geht es um den Fußgänger, der innerorts immer einer Gefahr ausgesetzt ist“, sagte Götz Brinkmann. Deshalb könne er sich im Bereich der Geschäfte tatsächlich eine Geschwindigkeitsreduzierung vorstellen. Auf seinen Vorschlag, das Ganze in einem vierteljährigen Feldversuch zu erproben, ging das Gremium in Erinnerung an das Debakel mit dem Ringverkehr jedoch gar nicht erst näher ein.

Für grundsätzlich unnötig hielt dagegen Hans Wenger (SPD) den CSU-Antrag. Seiner Ansicht nach ist zu den Geschäftszeiten so viel los, dass keiner schneller fahren könne. „Und sonst kann man hier eh die Gehwege hochklappen.“

Die Grünen unterstützten den 30er-Vorschlag auch in Hinblick auf den bereits lange währenden Planungsprozess für den Innerort. „Es geht darum ein Zeichen zu setzen für die Bürger, die darauf warten, dass endlich etwas umgesetzt wird“, sagte Petra von Thienen.

Mit Max Bader (CSU) meldete sich derjenige Gemeinderat, der nach eigenen Worten und unwidersprochen am längsten an der Münchner Straße lebt. „Zwischen 5 und 7 Uhr morgens preschen die Leute hier wirklich mit 80 durch. Deswegen ist dieser Antrag schon sinnvoll“, sagte er.

Nach langem hin und her stellte Barbara Häberle (Grüne) den Geschäftsordnungsantrag zur Abstimmung. Diese fiel deutlich aus mit 16 zu fünf Stimmen für eine Geschwindigkeitsreduzierung. Diese soll für die Augsburger/Münchner Straße im Bereich zwischen Jägerberg und Bahnhofstraße gelten.

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