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15.06.2009

Gemeinderat will keine Vereinsnutzung im Rathaus

Schmiechen (geba) - Auf wenig Gegenliebe im Gemeinderat (Abstimmung 1:9) stieß der Antrag von Gospelchor und Kirchenchor, das Dachgeschoss im künftigen Schmiechener Rathaus als ständigen Übungs- und Probenraum nutzen zu dürfen. Der dann erforderliche Dachausbau und die Dachsanierung würden die Baukosten mit mindestens rund 61 000 Euro deutlich verteuern. Außerdem waren sich die Räte mehrheitlich einig, im künftigen Rathaus keine Vereinsnutzung zuzulassen.

Der Gemeinde wurden für Umbau, energetische Modernisierung und Nutzungsänderung des ehemaligen Pfarrhauses in der Ringstraße in Schmiechen als künftiges Rathaus aus dem Konjunkturpaket II des Bundes 142 254 Euro an Fördermitteln zugesagt. Nach den Vorgaben des Förderprogramms muss das Bauvorhaben bis 2011 ausgeführt und abgerechnet sein. Der Gemeinderat beschloss deshalb einstimmig, dem ausgewählten Architekturbüro die Eingabeplanung zum notwendigen Bauantrag zu erteilen.

Freiflächen-Fotovoltaik Drei Landwirte aus dem Schmiechener Ortsteil Unterbergen beabsichtigen auf ihren Flurstücken an der Lechstaustufe 22 eine Freiflächenfotovoltaikanlage zu errichten und zu betreiben. Auch damit befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bürgermeister Ludwig Hainzinger stellte klar, dass zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung dieser Anlage der Flächennutzungsplan der Gemeinde zu ändern und ein entsprechender Bebauungsplan aufzustellen ist. Die geplante Anlage grenzt unmittelbar an eine auf Prittrichinger Fluren bereits vorhandene Freiflächenfotovoltaikanlage. Nachdem der Standort und die Entfernung zu Wohnflächen im Gemeinderat als nicht störend für Natur und Menschen bewertet worden waren, gab das Ratsgremium einstimmig grünes Licht für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Sondergebiet Freiflächenfotovoltaikanlage Lechstaustufe 22" auf den besagten 3,4 Hektar großen Flurstücken.

Solaranlage Schmiechachhalle Die Errichtung einer auf dem Dach der Schmiechachhalle geplanten Solaranlage wird vom Gemeinderat mit 9:1 Stimmen auf das kommende Jahr verschoben. Ortsrechts- und Finanzausschuss der Gemeinde waren übereinstimmend zu der Auffassung gelangt, dass im Hinblick auf die derzeitige Konjunktursituation und befürchtete Steuerausfälle in 2010, die Entscheidung über Errichtung und Betrieb dieser Anlage erst in den Haushaltsberatungen für 2010 getroffen werden sollten.

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