Newsticker

Bund und Länder wollen Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränken
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Gemeinschaftshaus soll keine Kostenfalle werden

01.07.2010

Gemeinschaftshaus soll keine Kostenfalle werden

Eurasburg Das geplante Gemeinschaftshaus in Freienried soll nicht teurer werden, als die ursprünglich geplanten 1 000 000 Euro. Das machten einige Eurasburger Gemeinderäte bei der vergangenen Sitzung deutlich. "Manche Leute stoßen sich schwer daran", erklärte beispielsweise der zweite Bürgermeister Josef Bertele (CSU/Bürgerblock). Er beanstandete einen sorglosen Umgang mit Steuergeldern, wenn das Gebäude nach der aktuellen Version des Planers gebaut würde, die zusätzliche Wünsche der künftigen Nutzer beinhaltet.

Gespräche mit dem Planer

Dann würde der Bau womöglich 1,4 Millionen Euro kosten, so seine Einschätzung. Bertele forderte, dass alle erdenklichen Einsparpotenziale ausgeschöpft werden. Erwin Gröninger von der Wählergruppe Freienried betonte, dass er davon ausgegangen sei, dass der Planer mit seinem Entwurf in dem gesteckten finanziellen Rahmen bleiben würde. Auch Bürgermeister Erwin Osterhuber äußerte sich klar. Dass der Bau viel teurer als vorgesehen werden könnte, sei nicht akzeptabel. Gespräche mit dem Planer müssten folgen.

Das Gemeinschaftshaus, dass fast 1000 Quadratmeter Fläche haben soll, wird unter anderem Feuerwehr, Kirchenverwaltung und Schützen eine Heimat bieten. Nur verläuft über dem Grundstück eine 20 Kilovolt-Stromleitung. Sie muss aus gesetzlichen Gründen unter das Haus umverlegt und verkabelt werden. In zwei Wochen will Osterhuber mit dem zuständigen Stromversorger über die Kosten der Maßnahme sprechen. Momentane Schätzungen belaufen sich auf 30 000 Euro.

Gemeinschaftshaus soll keine Kostenfalle werden

First Responder Mit einem Anschreiben der Freiwilligen Feuerwehr Adelzhausen befasste sich der Eurasburger Gemeinderat außerdem in der Sitzung. Die Feuerwehr bittet um finanzielle Unterstützung bei der Installation eines First-Responder Systems.

Das sogenannte therapiefreie Intervall, in der keine Behandlung des Notfallpatienten erfolgt, soll verkürzt werden. Die vorgeschriebenen Hilfsfristen von maximal zwölf Minuten würden im Landkreis nicht immer eingehalten, heißt es in dem Schreiben.

Keine Unterstützung von den Krankenkassen

Von den Krankenkassen gibt es allerdings keinerlei Unterstützung, sodass sich eine solche Einheit komplett aus Spenden finanzieren muss. Die Bereitschaft zu spenden, signalisierte der Gemeinderat deutlich. "Das ist eine Geschichte, die unterstützt werden sollte", sagte Bürgermeister Osterhuber und erntet breite Zustimmung. Allerdings müsse seitens der Feuerwehr eine konkrete Summe genannt werden. (mick-)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren