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Geschichtspflege bitte nicht nur beim Altstadtfest

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Kommentar Von Thomas Goßner
13.08.2019

In Friedberg gibt es viele Sehenswürdigkeiten, das zeigt der Tag des offenen Denkmals. Doch wo, muss Friedberg noch seine Hausaufgaben erledigen.

Eben hat Friedberg seine Vergangenheit gefeiert – Tausende waren beim Altstadtfest in den Gewändern des 17. und 18. Jahrhunderts unterwegs. Geschichte und Tradition werden jedoch nicht nur alle drei Jahre gepflegt. Sie verdienen zu allen Zeiten jede Anstrengung.

Darum ist es nur zu begrüßen, dass sich die Stadt heuer beim Tag des offenen Denkmals mehr engagiert, als dies mitunter der Fall war. Immerhin gab es schon Jahre, in denen man im Rathaus gar keine Idee hatte, wie man sich am bundesweit größten Kulturereignis beteiligen könnte. Zuletzt richtete sich das Augenmerk immerhin noch auf das Wittelsbacher Schloss, das bei Weitem größte denkmalpflegerische Projekt in der Geschichte der Stadt.

Nach dem Abschluss der Schlosssanierung ist das Augenmerk nun wieder auf Friedbergs Altstadt zu richten, die im gesamten Augsburger Umland ein Alleinstellungsmerkmal bildet. Offene Türen am Denkmaltag zeigen beispielhaft, was man aus vernachlässigten historischen Gebäuden machen kann. Und von denen gibt es schließlich noch genügend in Friedberg. Vielleicht gegen sich deren Besitzer dann auch endlich mal einen Ruck.

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