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Ernährung

15.05.2018

Gesund und aus der Region

Jonas Machnik (Bildmitte) zeigt, wo als Projekt einer solidarischen Landwirtschaft das Gemüse angebaut wird. Foto: Manfred Sailer

Auf dem Friedelhof in Hergertswiesen entsteht ein Projekt solidarischer Landwirtschaft

Der Gemüsegärtner und Landwirtschaftsmeister Jonas Machnik hat mit rund 30 Gleichgesinnten eine solidarische Landwirtschaft (Solawi) gegründet. Auf einem Acker westlich des Eurasburger Ortsteils Hergertswiesen wird gemeinsam und biologisch eigenes Gemüse und Obst angebaut. Insbesondere junge Familien aus Augsburg und Dachau waren von dieser Idee begeistert. „Man bekommt nicht nur regional angebautes, gesundes Gemüse, sondern sieht auch, woher die Lebensmittel kommen“, meinte eine junge Mutter, die bis aus München kommt und mitmachen will.

Der 29-jährige Jonas Machnik aus Dachau hatte die Idee, eine solidarische Gärtnerei auf dem Friedelhof der Familie Colsmann zu gründen, und Menschen mit saisonaler, regionaler, biologischer Ware zu versorgen. Dabei soll der Anbau der Lebensmittel so transparent wie möglich sein. Wer will, kann mithelfen oder einfach nur zuschauen. Besonders Kindern wird so die Lebensmittelproduktion anschaulich gezeigt. Funktionieren wird die Idee, wenn mindestens 30 Personen mitmachen und sich vertraglich für ein Jahr binden. Machnik: „Das ist notwendig, um Planungssicherheit bei Investitionen wie Saatgut zu haben und die Abgabemengen sicher bestimmen zu können.“

Das Echo auf seine Idee war größer als gedacht. Zwei Infoveranstaltungen in Dachau und in Hergertswiesen waren gut besucht. Das erste Gründungstreffen danach war ein Erfolg. 24 Menschen wollen bereits mitmachen. Auf der Internetseite www.solawi-am-friedelhof.de kann man sich informieren und sogar noch mitmachen. Mehr als 40 Personen dürfen es aber nicht werden.

01577/9572882 oder info@solawi-am-friedelhof.de

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