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Gewalt hat auf dem Platz nichts verloren

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Kommentar Von Philipp Schröders
08.03.2018

Schiedsrichter beklagen, dass der Ton neben dem Fußballplatz rauer geworden ist.

Dass ein Foul bei einem Fußballspiel zu einem Prozess wie in Aichach führt, kommt zum Glück eher selten vor. Im Idealfall sorgt der Schiedsrichter dafür, dass die Lage auf dem Platz nicht aus dem Ruder läuft. Natürlich kochen die Emotionen bei einer Partie hoch. Im Eifer des Gefechts fallen dabei auch Kraftausdrücke oder es kommt zu einer Rangelei. Erfahrenen Schiedsrichtern gelingt es aber in der Regel, durch Verwarnungen und Platzverweise frühzeitig deeskalierend einzugreifen. Im Zweifelsfall haben die Vereine auch die Möglichkeit, sich an das Verbands-Sportgericht zu wenden.

Viele Schiedsrichter beobachten aber mit Sorge, dass der Ton neben dem Platz immer rauer wird. Anfeindungen sind demnach an der Tagesordnung. Von Abteilungsleitern, Trainern und vor allem von den Zuschauern. Auch in der Region ist es bereits zu Handgreiflichkeiten gekommen.

Als besonders emotionale Fans am Spielfeldrand erweisen sich leider oft Eltern. Das ist außerordentlich bedenklich, weil die eine besondere Vorbildfunktion haben. Grundsätzlich gilt, extreme verbale Ausfälle oder gar körperliche Gewalt haben auf und neben dem Platz nichts verloren.

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