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22.10.2017

Gottwald schießt Kissing zum Sieg

Bezirksliga Süd Gegen den Tabellenletzten Neusäß ist das Team aber zeitweise unkonzentriert

Kissing Immer wieder bewahrheitet sich, dass bei Spielen gegen einen Tabellenletzten oftmals die notwendige Einstellung fehlt. Ob es an der Einstellung KSC-Kicker lag oder an den ständigen Bemühungen der Neusäßer Fußballer bleibt erst mal unbeantwortet. Zumindest im Punkt Cleverness war der Gast von der Paar dem Schlusslicht der Bezirksliga überlegen. Dass sich dabei Jonas Gottwald selbst zwei nachträgliche Geburtstagsgeschenke machte, dürfte nicht nur ihn gefreut haben.

Zunächst fand der Tabellendritte aus Kissing überhaupt nicht ins Spiel und Oktaj Abazi hatte gleich eine Hundertprozentige (4.). Sein Schuss aus kurzer Distanz war aber zu ungefährlich um Daniel Sedlmeier im KSC-Tor überwinden zu können. Als sich dann Tim Hofbauer auf der linken Seite durchsetzen konnte, hatten die TSV-Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen (13.). Die Hereingabe flutsche auf dem nassen Rasen unberührt durch die Gefahrenzone. Langsam fing sich der KSC.

Den ersten verheißungsvollen Konter verstolperte Pöhlmann gleich doppelt (18.) und David Buliks Schlenzer am Torhüter vorbei fand nicht ins Ziel (20.). Später fiel der erste Treffer: Edin Ganibegovic bei seiner Flanke an David Bulik, der verfehlte den Ball, aber Gottwald nickte aus kurzer Distanz ein (30.). Nur fünf Minuten später flankte Julian Büchler auf den langen Pfosten, Gottwald köpfte gegen die Laufrichtung des TSV Keepers ins lange Eck. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff hätte der KSC eigentlich den Deckel drauf machen können. Mit vier Mann konterte man gegen zwei Abwehrspieler, der entscheidende Pass kam aber nicht an und so war die Chance dahin.

Nach Wiederanpfiff durch den Unparteiischen Manuel Lösch konterte der Kissinger SC erneut. Basti Lang führte einen Freistoß im Mittelfeld blitzschnell aus und Julian Büchler ging auf und davon, zog den Ball aber über das Tor (54.). Dann spielte nur noch der TSV, vergab aber weiter auch beste Chancen. Entweder man köpfte aus wenigen Metern vorbei (60. Metzenrath) oder man stand sich selbst im Weg (77.). Der letzte KSC-Angriff wurde durch ein grobes Foul von Christoph Eberle unterbunden, der dafür die Rote Karte sah (82.). Auch dezimiert spielte Neusäß nach vorn und kam auch noch durch Philipp Scherer zum verdienten Anschlusstreffer.

KSC Sedlmeier, Wrba, Cena, Bulik, Barkhurst, Lang (64. Berglmeir), Kergel, Ganibegovic (61. Horak), Pöhlmann, Büchler (77. Ogino), Gottwald – Tore 0:1 Gottwald (30.), 0:2 Gottwald (35.), 1:2 Ph. Scherer (87.) – Rote Karte Eberle (TSC/82./grobes Foulspiel) – Schiedsrichter Lösch – Zuschauer 50

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