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Gülle in Mering: Nitratbelastung bleibt ein Problem

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Kommentar Von Philipp Schröders
17.04.2018

Das Ausbringen der Gülle im Meringer Wasserschutzgebiet ist zulässig. Doch die Nitratbelastung ist allgemein bedenklich.

Die zu hohe Nitratbelastung des Grundwassers ist immer wieder ein Thema – auch in Bayern. Vor einem halben Jahr warnte das Umweltbundesamt vor überschrittenen Grenzwerten. In der Studie war sogar die Rede davon, dass das Trinkwasser teurer werden könnte, wenn es nicht gelingt, die Belastung zu senken.

Daher ist es verständlich, dass Spaziergänger erschrocken reagieren, wenn Gülle im Meringer Wasserschutzgebiet ausgebracht wird. In der Marktgemeinde werden aber alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten und auch überwacht.

Nitrat im Grundwasser bleibt dennoch ein Dauerproblem. Der Bauernverband verweist zwar darauf, dass sich zielgenaue und umweltschonende Ausbringungstechniken auf dem Vormarsch befinden. Doch die Zahl der Biogasanlagen hat in den vergangenen Jahrzehnten massiv zugenommen und der Trend geht weiterhin zu steigender Fleischproduktion. Folglich steigt auch das Gülleaufkommen.

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