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Sommerempfang

07.07.2011

Gut beschirmt und wohlbehütet

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3 Bilder
Sie ist zwar erst 14 Jahre alt, gesungen hat sie beim Friedberger Sommerempfang aber wie eine ganz Große: Stacia, die Sängerin der Rapper-Kombo Rap for Peace (oben). Etwas abseits, aber nicht minder beachtet stand der Stoffwürfel des Künstlers Mario Michalak auf dem Festgelände (unten links). Ganz in Gelb erschien Ursula Seeling (unten rechts).
Bild: Fotos: Catrin Weykopf

Stadt bietet musikalisch und athletisch anspruchsvolles Programm

Friedberg Am Ende hat beides gehalten: das Wetter und auch die Bühnenbretter, auf denen die Künstler beim Sommerempfang der Stadt Friedberg ihre Vorführungen zeigten.

Dass diese die Wucht der athletischen Einlagen nicht aushalten, die das Rock’n’Roll Meisterpaar Verena Rau und Andreas Heidler auf die Planken legten, das war nach ihrem ersten Auftritt die Befürchtung des Tanzpaares gewesen. Für ihr zweites Stück zogen sie deshalb kurzerhand um auf den Platz vor der Bühne. Dort konnte Heidler seine Partnerin dann meterhoch in die Luft katapultieren, ohne dass dabei Gefahr bestand – zumindest nicht aus Sicht der Tänzer.

Viele Gäste fragten sich, ob und was die Frau im Würfel trägt

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Dass die Bühne im Laufe des Abends in ihrer Mitte eine statische Schwachstelle entwickelt hatte, schien angesichts des wuchtigen Auftritts der Gruppe Rap for Peace aber verständlich. Zu fünft hatte die Rapper-Kombo mit ihren rhythmischen Beatbox-Einlagen und dem beeindruckenden Gesang der erst 14 Jahre alten Stacia das Programm des Empfangs gemeinsam eröffnet. Bei insgesamt vier Liedern zeigten die Jugendlichen, dass sie auch ohne personelle Verstärkung musikalisch standfest sind. Zur Kombo, die beim Sommerempfang auftrat, gehören nämlich eigentlich noch knapp 30 weitere Mitglieder. Sie aber bereiteten sich schon für den Auftritt im Augsburger Kulturstadion vor, der am folgenden Tag auf dem Terminkalender der Gruppe stand.

Gar nicht auf der Bühne und dennoch im Zentrum des Interesses vieler Gäste stand die Installation des Kölners Mario Michalak. Er hatte einen seiner „Amorphia Cubes“ zum Programm beigesteuert. Im Inneren des mit Elastanfaser bespannten und grün angeleuchteten Stoffwürfels brachte sich eine Dame von einer sehnenbelastenden Position in die nächste. Und während sie sich drinnen räkelte, fragten sich draußen viele ihrer Zuschauer, ob und was die biegsame Athletin im Kasten wohl anhabe.

Sehr viel eindeutiger zu erkennen war hingegen, dass auch in diesem Jahr die Damen wieder viel Sorgfalt bei der Auswahl ihrer Hüte haben walten lassen. Ursula Seeling stach mit ihrem gelben Hut und passendem Hosenanzug wahrscheinlich am deutlichsten aus der Vielfalt der Outfits und Kopfbedeckungen hervor. Ganz in Gelb verbreitete sie noch sonniges Ambiente, als die Sonne schon gar nicht mehr am Himmel zu sehen war. Und sogar für einen eventuellen Regenguss wäre sie vorbereitet gewesen – mit einem ebenfalls gelben Schirm.

Einen Schirm im übertragenden Sinne spannte auch Bürgermeister Dr. Peter Bergmair (parteilos) in seiner Rede für das Wittelsbacher Schloss auf. Eindringlich warb er sowohl für ideelle als auch für finanzielle Unterstützung, damit das „Schmuckkästchen“ der Stadt erfolgreich zu einem kulturellen Zentrum ausgebaut werden kann.

Auch wenn das Vorhaben mehrere Jahre in Anspruch nehmen werde, so sei es eine „schöne Aufgabe, die unseren Einsatz erfordert“, so Bergmair. "Aufgefallen

Bei uns im Internet:

Bilder und ein Video vom Sommerempfang der Stadt Friedberg

friedberger-allgemeine.de

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