Newsticker

München überschreitet Corona-Grenzwert
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Gymnasium: Es könnten mehr als nur zwei Kandidaten werden

17.06.2009

Gymnasium: Es könnten mehr als nur zwei Kandidaten werden

Merching Bei der Bewerbung um das dritte Gymnasium im Landkreis Aichach-Friedberg könnte es noch einen Überraschungskandidaten geben. Merchings Bürgermeister Martin Walch hat das Thema zumindest auf die Tagesordnung zur morgigen Gemeinderatssitzung gesetzt. "Ich möchte den Rat über eine mögliche Bewerbung abstimmen lassen", erklärt Walch diesen Schritt. Wie in den Gemeinden Kissing und Mering, die ihre Kandidatur bereits angekündigt haben, wird aber auch in Merching die Suche nach einem Grundstück nicht einfach. In den Bewerbungsunterlagen fordert der Kreistag rund 30 000 Quadratmeter Baufläche. "Für mich ist es vor allen Dingen wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler das Gymnasium einmal mit dem Fahrrad erreichen können", so Bürgermeister Walch.

Zeit bis Ende Juli

Bis zum 31. Juli, dem letzten Schultag vor den Sommerferien, haben die Gemeinden jedenfalls Zeit, ihre Bewerbung abzugeben. Zunächst hatte der Kreistag dafür bereits den 30. Juni vorgesehen, doch war den betroffenen Gemeinden die Zeit zu kurz erschienen, schließlich wurden die Bewerbungskriterien erst Ende Mai festgelegt. Die Entscheidung wird der Kreistag dann nach den Sommerferien fällen. Gleichzeitig wird die Landkreis-Verwaltung erarbeiten, wie das Gymnasium, nach den Möglichkeiten der eingegangenen Bewerbungen, einmal tatsächlich aussehen soll. Erst dann wird auch ein schriftlicher Antrag beim bayerischen Kultusministerium eingereicht.

Das neue Gymnasium, das eventuell auch einmal mit einer Fachoberschule zusammengelegt werden kann, soll Platz für rund 700 Schüler bieten. Deshalb sind allein für das Unterrichtsgebäude 7000 Quadratmeter Nutzfläche vorgesehen sowie ein Pausenhof mit 2500 Quadratmetern. Bereits im vergangenen Jahr hat eine Prognose des Büros für räumliche Entwicklung ergeben, dass allein aus den Gemeinden Mering, Kissing, Merching, Ried, Schmiechen und Steindorf das Gymnasium bis 2020, so weit reichen die Berechnungen, durchgängig gefüllt wäre.

Starten könnte das Gymnasium, den Berechnungen zufolge, gegebenenfalls bereits zum Schuljahr 2010/2011 mit rund 400 Schülerinnen und Schülern. Deshalb verlangen die Bewerbungskriterien außerdem, dass bis zur Fertigstellung des neuen Schulgebäudes in der ausgewählten Gemeinde die Gymnasiasten grundsätzlich anderweitig untergebracht werden können.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren