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Gemeinderat

20.12.2017

Haben Pferdestall und Reithalle eine Chance?

Bei Mühlhausen soll eine Reitanlage inklusive Koppeln, Reithalle und einem Longierzirkel entstehen.
Bild: Marcus Merk

Südlich von Mühlhausen soll eine Reitanlage entstehen, auf der Pferde naturnah leben können. Mit knapper Mehrheit stimmt der Gemeinderat der Bauvoranfrage zu.

Es klingt wie ein kleines Paradies für Pferde und Reiter: Ein Bewegungsoffenstall für 30 Pferde in Herdenhaltung soll südlich von Mühlhausen auf freiem Feld entstehen. Möglichst naturnah sollen die Tiere gehalten werden. Ihnen werden Auslaufmöglichkeiten mit unterschiedlichen Untergründen geboten. Neben Koppeln, Mistplatz und einer 20 mal 40 Meter großen Reithalle sind ein Longierzirkel und ein kleines Landcafé samt Hofladen mit hausgemachten Spezialitäten, eine Lager- und Maschinenhalle und ein Wohnhaus geplant.

Es handelt sich um ein Grundstück westlich des Birkenwegs, dort wo sich Friedberger Ach und Rohrgraben kreuzen. Bereits 2011 war dort eine geplante Berge- und Lagerhalle, 2014 eine Maschinen- und Bergehalle gescheitert. Das Problem: Das Areal liegt im Außenbereich des Flächennutzungsplanes und ist nur genehmigungsfähig, wenn die landwirtschaftliche Privilegierung greift.

Gemeinderäte fordern Überprüfung durch das Landratsamt

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Von dieser kann zwar nach Einschätzung der Verwaltung ausgegangen werden, letztlich aber wird sich das erst im Landratsamt entscheiden. Die Versorgung mit Wasser und Abwasser ist möglich, aber aufwendig. Hinzu kommt die Zufahrt über den belasteten Birkenweg, den viele Autofahrer als illegalen Schleichweg benutzen. Viele offene Fragen also, weshalb einige Gemeinderäte eine Entscheidung über die Bauvoranfrage zum jetzigen Zeitpunkt lieber nicht treffen wollten.

Markus Jahnel etwa fand, das Landratsamt solle das Thema zuerst prüfen. Auch Andreas Widmann plädierte für eine Voreinschätzung. Carlos Waldmann hingegen erinnerte die Ratskollegen daran, dass man immer kritisiere, zu wenig entscheiden zu dürfen. Nach Antrag auf Abstimmung von Stefan Matzka gab es mit 11:9 eine knappe Zustimmung für die Bauvoranfrage. Die Antragsteller sprechen von einem Familienkonzept. Ihre bestehende Hofstelle in Bergen sei dafür zu klein, betonen sie.

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