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Händler und Bürger ziehen an einem Strang

Kommentar Von Mareike König
13.11.2018

Um in Innenstädten zu überleben, brauchen Geschäftsleute eine Strategie. In Friedberg arbeiten beim Cityscheck viele von ihnen gemeinsam - das zahlt sich aus.

Pleiten, Leerstände und schließlich ausgestorbene Innenstädte: eine Entwicklung, die heuer viele Orte, besonders auf dem Land, kaum noch aufhalten können. Wenn man gegensteuern möchte, dann muss man das rechtzeitig tun. In Friedberg haben die Einzelhändler das geschafft. Entscheidend für den Erfolg: Man kämpft gemeinsam ums Überleben.

Der Cityscheck ist ein gutes Beispiel dafür. So ein Gutschein funktioniert nur dann erfolgreich, wenn möglichst viele mitmachen. 60 Geschäfte nehmen teil. Das ist eine stolze Zahl. Der Aktivring hat für die Vermarktung auf die richtige Strategie gesetzt. Indem die Verantwortlichen das „gemeinsam an einem Strang ziehen“ nämlich nicht nur auf die Einzelhändler beschränken, sondern auch die Bürger mit einbinden. Die Geschichte, die hinter dem Cityscheck steckt, ist simpel: Wer möchte, dass man auch langfristig durch die Friedberger Innenstadt bummeln und rechts und links hinter den Scheiben tatsächlich Auslagen betrachten kann, der muss ein paar Euro in den hiesigen Läden lassen. Das ist eine gute Werbestrategie. Trotzdem darf man natürlich auch mit einem gewissen Selbstbewusstsein um Kunden aus Augsburg werben.

Der Friedberger Cityscheck kommt gut an. Ein Jahr nach seiner Einführung hat er den Händlern schon Umsätze in Höhe von 50000 Euro beschert. Lesen Sie hier den Artikel zum Kommentar.

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