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Sport

11.09.2016

Halbmarathon Friedberg: Sie sind die Sieger 

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4 Bilder
Strahlende Gewinner (von links) Roman Deisenhofer(2.),  der Sieger Andreas Beck und Michael Harlacher.

Petra Stöckmann feiert ihren sechsten Erfolg nacheinander. Bei den Männern trägt sich ein neues Gesicht in die Siegerliste ein. Warum es keinen Streckenrekord gibt.

Er hat an Faszination nichts eingebüßt, der Friedberger Halbmarathon, der heuer seine 14. Auflage erfuhr. Wieder waren es über 1200 Starter die bei hochsommerlicher Hitze den Lauf in Angriff nahmen – und bei den Frauen gab wieder eine den Ton an: Petra Stöckmann. Die Meringerin, die für die TG Viktoria Augsburg läuft, machte das halbe Dutzend an Siegen in Friedberg voll – und zwar in Serie. Sie triumphierte zum sechsten Mal nacheinander.

Dafür gab es bei den Männern ein neues Gesicht in der Siegerliste: Andreas Beck von der LG Zusam schaffte bei seinem zweiten Start in der Herzogstadt seinen ersten Sieg und verwies Vorjahressieger Roman Deisenhofer von der LG Viktoria Augsburg auf den zweiten Platz. Dritter wurde Michael Harlacher von der LC Aichach, der erstmals beim Friedberger Halbmarathon an den Start ging.

Beeindruckende Leistungen

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Die Leistungen waren beeindruckend, auch wenn es – fast erwartungsgemäß – einmal mehr nicht zu einem Streckenrekord reichte. Den stellte fast auf den Tag genau vor zehn Jahren der Aichacher Thomas Straßmeir auf. Im Jahr 2006 bewältigte er die 21 Kilometer mit den vier giftigen Steigungen am Friedberger Berg in 1:12,46 Stunden. Die Siegerzeit von Andreas Beck in diesem Jahr betrug 1:15,06 Stunden. Beck hatte sich zwar vorgenommen, den Rekord anzugreifen, musste aber schon nach der dritten Runde einsehen, dass daraus nichts werden würde. „Für den Streckenrekord war es auch ein bisschen zu warm und ich musste in den Runden zwei und drei viel investieren, um Roman Deisenhofer einzuholen – und so bekam ich am Ende auch ein paar muskuläre Probleme und musste in der letzten Runde etwas Tempo raus nehmen“, erklärte der 30-Jährige, der dennoch über das ganze Gesicht strahlte.

Tolle Stimmung

„Die Stimmung ist super, und dass man so viele Zuschauer hat, das ist in der Region einmalig. Und das Publikum am Berg feuert dich überragend an“, meinte er, als er klatschnass mit der Friedberg-Fahne in der Hand im Zielraum stand. Zu Beginn der letzten Runde hatte er auf Höhe des Rathauses Roman Deisenhofer überholt und war dann dem Vorjahressieger enteilt. „Die Strecke ist schwer, gerade der Berg kostet viel Körner“, so Beck. Roman Deisenhofer war mit Platz zwei nach 1:15,53 Stunden auch zufrieden und gratulierte fair dem Sieger. „Des passt scho’“, brachte er schwer atmend und völlig nassgeschwitzt hervor.

Auf dem dritten Platz reihte sich Michael Harlacher, ein Läufer des LC Aichach ein. Der erlebte damit eine bemerkenswerte Premiere. „Berg und Hitze waren enorm anstrengend – und nach dem Berg brauchst du fast einen Kilometer, bis du dich einigermaßen erholst. Aber der Lauf ist super, die Stimmung bombig“, sagte der Aichach mit zufriedener Miene. Harlacher hatte die Strecke in 1:18,20 Stunden bewältigt.

Jetzt lockt der Urlaub

Allen Grund zur Zufriedenheit hatte auch Petra Stöckmann, feierte die zierliche Meringerin doch ihren sechsten Sieg nacheinander. Sie dominierte die Frauenkonkurrenz von der ersten Runde an und überquerte schließlich nach 1:31,47 Stunden die Ziellinie – und war danach rechtschaffen fertig. „Oh war das heiß“, stöhnte sie. Im Gegensatz zum Vorjahr steht nach dem Friedberger Lauf diesmal kein weiterer Marathon an, sondern es geht ab in den Urlaub. „Ich fliege am Montag nach Portugal und jetzt darf ich faul sein. der Friedberger Lauf war das letzte Highlight der Saison und dass ich gewonnen habe, ist natürlich super.“

Unter den Zuschauern war auch Thomas Straßmeir, der Streckenrekordhalter und dreimalige Friedberg-Sieger. Der verzichtete auf einen Start, zumal er auch kein „Hitzeläufer sei“, wie er erklärte. Nach Friedberg kommt er aber immer wieder gerne. „Das ist einfach ein toller Lauf, ich kenne alle, die da vorne mit dabei sind und nach dem Event setzen wir uns immer gerne zusammen und ratschen ein bisschen“, meinte Straßmeir. Bleibt abzuwarten, ob sein Rekord auch noch die 15. Auflage übersteht.

Die Ergebnisse

Männer

1. Andreas Beck (LG Zusam) 1:15,06 Stunden;

2. Roman Deisenhofer (TG Viktoria Augsburg) 1:15,53;

3. Michael Harlacher (LC Aichach) 1:18,20

 Frauen

 1. Petra Stöckmann (TG Viktoria Augsburg) 1:31,47;

 2. Christine Schindler (MBB-SG Augsburg) 1:34,51;

 3. Katharina Engelhardt (Tem TOMJ) 1:39,05

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