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Handel in Aichach-Friedberg: Solidarität statt Vorsicht

Handel in Aichach-Friedberg:  Solidarität statt Vorsicht
Kommentar Von Gönül Frey
28.06.2020

Plus In unsicheren Zeiten leben die Menschen vorsichtshalber lieber sparsam- auch im Landkreis Aichach-Friedberg. Das Gegenteil wäre jetzt jedoch nötig.

Die Ergebnisse der IHK Schwaben sind alarmierend. Die heimische Wirtschaft erlebt einen massiven Einbruch. 17 Prozent der Befragten befinden sich bereits mit Liquiditätsproblemen in existenzieller Bedrängnis. Solche Nachrichten entsprechen dem derzeit herrschenden Lebensgefühl der Unsicherheit und Bedrohtheit angesichts der Corona-Pandemie und ihrer noch nicht überschaubaren Folgen.

Es ist eine instinktive und verständliche Reaktion der Menschen, jetzt vorsichtig zu sein und eventuell auch bei eigener Betroffenheit von niedrigeren Einnahmen oder Kurzarbeit ganz besonders sparsam zu leben. Das fällt im Übrigen auch leicht, weil beim Einkaufen mit Schutzmaske wenig Konsumfreude aufkommt.

Dennoch ist gerade das Gegenteil gefragt: Irgendwann geplante Projekte und Anschaffungen für Haus und Garten vorziehen statt aufschieben, sich mal wieder mit Freunden – natürlich unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Regeln – im Biergarten treffen und vielleicht doch das eine oder andere Stück für die Sommergarderobe neu kaufen: Auch so kann Solidarität in Zeiten von Corona aussehen.

Lesen Sie auch den Artikel: Wirtschaft im Landkreis Aichach-Friedberg im freien Fall

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