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Volleyball

13.01.2018

Harte Nüsse für Friedbergs Top-Teams

Der Block muss stehen, wenn die Friedberger Volleyballer (schwarze Trikots) zu Hause gegen Dachau bestehen wollen.
Bild: Peter Kleist

Die Herren I stehen zu Hause gegen Dachau vor einer ebenso schweren Aufgabe wie die Damen in Obergünzburg.

Nun ist sie endgültig vorbei, die Winterpause für die Volleyballer des TSV Friedberg. Die Herren I hatten schon am vergangenen Wochenende ihr erstes Spiel, nun greifen auch die übrigen Mannschaften wieder ins Spielgeschehen ein.

Herren I Am Samstagabend findet um 20 Uhr das erste Heimspiel der Friedberger Volleyballer im neuen Jahr statt. Das Team von Trainer Hannes Müllegger empfängt den derzeitigen Tabellendritten, den ASV Dachau. Bereits im Oktober standen sich beide Mannschaften gegenüber, damals in einem Testspiel, welches die Friedberger mit 3:2 gewannen. Die Mannschaft der Oberbayern besteht fast ausschließlich aus U20-Spielern und konnte die letzten sechs Spiele allesamt für sich entscheiden. Nach der bitteren 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende in Zschopau, richtet sich der Blick der Friedberger nach wie vor nach unten. Zwar haben sie noch vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, allerdings haben die Kontrahenten aus Marktredwitz und Taufkirchen jeweils ein Spiel weniger. Am Samstag kann Trainer Müllegger fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, lediglich Diagonalangreifer Michi Stöcker fällt krankheitsbedingt aus. „Jetzt zu Beginn der Rückrunde ist es extrem wichtig, so schnell wie möglich viele Punkte holen, um uns Luft zu verschaffen“, so Co-Trainer Christian Hurler. (mstö)

Herren II Auch für die Bayernliga-Truppe wird es ernst. Am Samstag um 16 Uhr trifft die Bayernligamannschaft des TSV Friedberg zum Rückrundenauftakt auf den TSV Vaterstetten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zu Beginn der Vorrunde hat sich die Mannschaft von Trainer Dennis Heintz stabilisiert, die letzten sechs Spiele gewonnen und sich in der Spitzengruppe der Bayernliga Süd etabliert. Vaterstetten ist für die Friedberger eine unbekannte Mannschaft, die aber als Aufsteiger sehr solide die Vorrunde absolviert hat und sich im sicheren Mittelfeld befindet. Dem TSV könnte ein zähes Spiel bevorstehen, doch Friedberg will schnell die konstante Form der Vorrunde finden.

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Bis auf Mittelblocker Czap hat Coach Heintz alle Spieler zur Verfügung. Für Czap rückt Raila, der nach seiner Weltreise wieder zurück im Kader ist, nach.

Damen I und II Nach der Winterpause steigen auch die Damen wieder in den Spielbetrieb ein. Dabei verschlägt es sowohl die erste wie auch die zweite Mannschaft ins Allgäu. Bereits am Samstag spielt das Team TSV II mit Trainer Sebastian Münster ab 14.30 Uhr in Sonthofen gegen Sonthofen III und den TSV Burgberg. Wichtig wäre, zumindest eines der beiden Spiele gewinnen zu können, um nicht am Tabellenende Wurzeln zu schlagen und zudem die „Null“ auf dem Punktekonto zu löschen. Das Team hat die spielfreie Zeit genutzt, um in zusätzlichen Trainingseinheiten eine gewisse Sicherheit zu erlangen. Gespielt wird in der Heribert-Wilhelm-Sporthalle.

Am Sonntag dann werden auch die Regionalliga-Damen wieder auf die Probe gestellt. Sie bilden, genauso wie das Bezirksliga-Team, das Schlusslicht der Tabelle. Der noch hinter Friedberg liegende WWK VCO München ist gesetzt und kann nicht absteigen. Daher würden auch den Damen I die drei Punkte mehr als gut tun. Allerdings haben die Schützlinge des Trainerduos Wiskirchen/Lauer ein denkbar schweres Los gezogen. Mit dem TSV Obergünzburg wartet einer der Titelaspiranten auf die Friedberger. Lediglich zwei ihrer bisher zehn Spiele haben die Allgäuerinnen verloren. Es scheint, als wäre der Spielausgang von vornherein klar. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was den Damen des TSV bisher gefehlt hat, die Tatsache, dass sie nichts zu verlieren haben. Als „Underdog“ kann man ja eigentlich nur positiv überraschen. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr in der Turnhalle am Nikolausberg in Obergünzburg. (joy)

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