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07.12.2019

Hatzold-Ausstellung in der Archivgalerie eröffnet

Die Ausstellung „Drei Generationen Friedberger Fotografie“ in der Archivgalerie stieß bei der Vernissage auf großes Interesse.
Bild: Tom Trilges

Dicht gedrängt ging es bei der Eröffnung der Ausstellung „Drei Generationen Friedberger Fotografie“ zu, die im Rahmen des Adventsmarkts stattfindet. 50 Gäste waren zur Vernissage in der Archivgalerie gekommen, um die Werke von Rudolf, Adolf und vor allem anzuschauen. Im Zentrum stehen nämlich deren Fotografien des Karnevals in Venedig, die sie zu einem Großteil in den 1980er- Jahren gemacht hat.

von den Bürgern für Friedberg, die die Ausstellungen seit Jahren mit ihrem Mann organisiert, sagte: „Ich danke vor allem den vielen Helfern, von denen die meisten bereits seit Jahren immer wieder mit anpacken. Das Ganze kostet Zeit und Arbeit.“ Sie würdigte eigens auch den Einsatz von , die die Aufnahmen auswählte und vergrößerte.

, Friedberger Stadtrat und Ehemann von Ursula Hatzold, sagte in seiner Ansprache: „Wenn wir beide in Venedig sind, leben wir immer wie richtige Venezianer mitten in der Stadt.“ Der Charme, die alten Fassaden und die kleinen Gassen seien geblieben, es gebe bis heute geheime Winkel. „Und genau die stehen im Mittelpunkt der Fotografien meiner Frau“, sagte Rockelmann. Er erinnerte auch kurz an die beiden verstorbenen Urheber der Werke in der Archivgalerie, den Großvater seiner Frau, , und ihren Vater . Zu Letzterem meinte Rockelmann: „Er war zwar Journalist, aber seine Zunge war sicher mindestens genauso spitz wie seine Feder.“

Bürgermeister freute sich, dass es für die Besucher wieder etwas völlig Neues zu sehen gebe, aber einmal mehr mit direktem Bezug zur Stadt. „Die Ausstellung ist längst ein fester Bestandteil im Advent“, sagte Eichmann. Er verkündete zudem, dass das Obergeschoss der Archivgalerie bestenfalls noch vor der Kommunalwahl im März als dauerhafte Galerie auf den Weg gebracht werden soll. Mit einem Augenzwinkern fügte von den Bürgern für Friedberg noch an: „Selbst wenn 20 Prozent nur reingehen, um sich die Füße zu wärmen, von denen aber die Hälfte ein Aha-Erlebnis hat, ist das doch auch toll.“ (tril)

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