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Mering

07.06.2018

Heuer wird wieder ein Tag länger gefeiert

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Auf ein täglich gut gefülltes Festzelt bei bester Stimmung und einen einen zünftigen Umsatz im Meringer Festzelt freuen sich Festwirt, Brauereichef und auch die Marktgemeinde.
Bild: Heike John (Archiv)

Das Volksfest in Mering hat in diesem Jahr von Donnerstag bis Montag geöffnet. Was geboten wird.

Ein Kettenkarussell wie auf dem bekannten Ankündigungsplakat gibt es in diesem Jahr tatsächlich auf dem Meringer Volksfest. Kommende Woche am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr ist es soweit. Mit dem traditionellen Standkonzert und der Bierprobe am Marktplatz sowie dem gemeinsamen Einzug zum Festplatz startet das Vergnügen.

„Ich bin schon von vielen gefragt worden, wann es endlich losgeht“, freut sich Bürgermeister Hans-Dieter Kandler über die große Akzeptanz in der Bevölkerung. Noch keine 15 Jahre ist es her, dass auf Rummel und Bierzelt auf dem Platz unterhalb vom Sommerkeller mangels Publikumsinteresse einige Jahre verzichtet wurde. Inzwischen gehört das Meringer Volksfest wieder zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender. Seit 2011 zeichnet Burkhard Greiner aus Aindling als Festwirt verantwortlich. „Wenn ich den Umsatz aus den Anfängen mit den letzten Jahren vergleiche, dann hat sich da schon einiges getan“, sagt er. Aufgrund der engen Schaustellertermine müssen die Meringer und die vielen Besucher aus dem Umland heuer bis in den Juni hinein auf ihr sonst schon im Mai stattfindendes Fest warten.

Volksfest: Brauereichef feiert Jubiläum

Brauereichef Umberto von Beck-Peccoz aus Kühbach kann in diesem Jahr sogar ein kleines Jubiläum feiern, denn er beliefert bereits zum zehnten Mal das Volksfest mit seinem Bier. „Nach altbayerischer Tradition gibt es bei uns auch ein extra für Feste gebrautes Märzen“, betont der Baron und schwärmt von seinem Festbier in rot-goldener Farbe. Die Maß kostet in diesem Jahr mit 8,70 Euro übrigens ein Zehnerl mehr als im vergangenen Jahr.

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Dass die Krüge bei der Festgaudi heuer wieder klingen, ist auch Christina von Grauvogl zu verdanken. Die Tochter des im vergangenen Jahr verstorbenen Dieter von Grauvogl stellt der Gemeinde wieder den Platz zur Verfügung. „Müssten wir woanders hin ausweichen, nach draußen in freier Flur, könnten wir das Fest vergessen“, ist Bürgermeister Kandler überzeugt. Auch Brauereichef und Festwirt freuen sich, dass das Einvernehmen mit der nächsten Generation von Grauvogl so gut klappt wie bisher.

Bewährtes der vergangenen Jahre wie die Auftritte einiger Stammbands wird beibehalten, doch es gibt auch Neuerungen. Seit langem wird wieder einmal der Montag als zusätzlicher Festtag angehängt und gleich als Tag der Senioren deklariert. Auch der abschließende Tanzabend und das Feuerwerk finden dann erst am Montagabend statt.

Mering: Seniorentag spielt beim Festvergnügen wichtige Rolle

Der Seniorentag spielt im Festvergnügen eine sehr wichtige Rolle. Denn jeder Meringer Bürger ab 65 Jahren erhält eine Maß und ein halbes Hendl gratis. Dies führe nach wie vor immer wieder zu kuriosen Begebenheiten, erzählt Kandler. Denn noch immer kämen vereinzelt ältere Herrschaften mit ihren Einladungsschreiben an den Zelteingang, um ein halbes Hendl in die mitgebrachte Tupperbox einzupacken oder auch die Biermarke vom Nachbarn einzulösen. „Die von uns finanziell unterstützte Seniorenaktion mit musikalischer Unterhaltung durch die Feuerwehrkapelle dient allein der Geselligkeit und nicht der Volksverpflegung“, betont auch Franz Scheibenbogen als Meringer Geschäftsstellenleiter der Stadtsparkasse Augsburg.

Mit den Gutscheinen ist das so eine Sache, darum wurde für den Volksfestauftakt auch das Reglement um die Ausgabe der Freibons an teilnehmende Vereine geändert. Bevor sich der Festzug zur Reifersbrunner Straße in Bewegung setzt, werden diese zwischen 18 und 18.30 Uhr an der Büchervitrine am Marktplatz an die Vereinsvorsitzenden ausgegeben. Nur mitmarschierende Erwachsene in Vereinskleidung erhalten eine Freimaß. Sechs Hektoliter sind dafür vorgesehen.

Eine wichtige Neuerung in Bezug auf Getränke gibt es auch an der von Acky Resch im Zelt betriebenen Bar. Wie schon im vergangenen Jahr nach einigen Turbulenzen mit betrunkenen Jugendlichen angekündigt, wird dieser Bereich eigens abgetrennt, um dem Jugendschutz mehr zu genügen.

Rund 50 Mann stark, inklusive der derzeitigen Zeltaufbauer, der Securityleute und der Bedienungscrew ist der Personalstamm, den Greiner für das Gelingen einsetzt. Somit hofft er, dass möglichst oft die 1680 im Zelt vorhandenen Plätze belegt sind. „Für Freitag und Samstag haben wir schon ordentlich viele Reservierungen“, freut sich der Festwirt. Diese können über das Zelttelefon unter der Nummer 0151/72717929 vorgenommen werden. Mit den 4-Taktlern am Sonntagabend und der in Mering vom Rosenmontagsball bekannten Tom Lorenz Band zum Tanzabend am Montag sind auch zwei neue Musikapellen zu Gast.

Doch nicht nur das Geschehen im Zelt gehört zu einem zünftigen Volksfest. Auch auf dem Außengelände ist einiges geboten. Neben Schießbude, Büchsenwerfen, Losverkauf und Süßwaren bieten Autoscooter, Scheinwischer-Tornado und Kettenflieger sowie ein Kindersportkarussell viel Fahrvergnügen. Für Eltern kleiner Volksfestbesucher dürfte vor allem der Kindernachmittag am Samstag mit verbilligten Fahrpreisen attraktiv sein.

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