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Hilferufe der Ladenbesitzer in Friedberg und Mering hören

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
02.01.2020

Der Einzelhandel in Friedberg und Mering steht vor großen Herausforderungen.

Friedberg hat einen starken, großteils inhabergeführten Einzelhandel. In der stolzen Marktgemeinde Mering war es lange Zeit ähnlich. Schade, dass aus der Politik in beiden Orten zu wenig Unterstützung kommt.

Jahrelang gab es in Mering ein Konzept nach dem anderen, um die Innenstadt zu beleben – nur umgesetzt wurde keins. Erst nachdem die Unternehmer selbst aktiv anschoben, erreichte man bei der Verkehrsberuhigung einen Minimalkompromiss als Übergangslösung. Ähnlich entscheidungsmüde präsentierte sich immer wieder der Friedberger Stadtrat. Das dringend notwendige Gesamtkonzept für die Innenstadt, das viele Belange unter einen Hut bringen muss, wird frühestens in der kommenden Stadtratsperiode angepackt werden. Und erst kürzlich zeigte der Stadtrat in Friedberg kürzlich mit der Absetzung des Citymanagers, dass er den Kontakt zur Geschäftswelt insgesamt zu sehr hat abreißen lassen – die wollte Thomas David nämlich behalten.

Mit neuen Köpfen braucht es in beiden Orten nach der Kommunalwahl dringend Fortschritte für den Einzelhandel. Eine wichtige Maßnahme wäre Hilfe beim Ausbau der Internetpräsenz.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Kampf um die Zentren in Friedberg und Mering

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