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Gemeinderat in Merching

26.04.2014

Hochwasserschutz und Verkehrssicherheit

Nicht einmal zwei Autos haben an dieser Stelle der Mandichostraße Platz, nebeneinander zu fahren. Radfahrer sind wegen der Parksituation auf der Straße unnötig gefährlichen Situationen ausgesetzt – der Gemeinderat möchte deshalb den geteilten Fuß- und Radweg behalten.
Bild: Christina Riedmann-Pooch

 Merchinger Bedenken gegen Bauvorhaben in Steindorf erweisen sich als unbegründet, denn die Nachbarkommune hat bereits ein Regenrückhaltebecken geplant.

Die Bedenken der Gemeinde Merching hinsichtlich des neuen Steindorfer Baugebiets und der wasserrechtlichen Problematik – FA berichtete – haben sich als unbegründet herausgestellt. Denn Steindorf plant ein eigenes Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 60000 Kubikmetern, um diesen Bereich vor Überschwemmungen zu schützen. Davon hatten die Merchinger Gemeinderäte jedoch zunächst nichts gewusst.

Dies bestätigte auch Bernhard Frank stellvertretend für die Verwaltung. Schnell brachte die entsprechende Anfrage an die Gemeinde Steindorf nun die Entwarnung. Bereits im November 2013 wurde ein Vorentwurf beauftragt. „Die Maßnahme soll schnellstmöglich umgesetzt werden.“ Die grundsätzliche Idee, die Sicherung gegen Hochwasser mit einer Lösung über kleinere Becken zu steuern, begrüßten die Gemeinderäte in Merching. Auch in Egling habe man damit positive Erfahrungen gemacht, unterstrich Werner Schrom. Diese Lösungen seien größeren Rückhaltebecken vorzuziehen, weil es effektiv ist und „nicht so viel Geld kostet“. Sicherheitshalber formulierten die Gemeinderäte zum Steindorfer Vorhaben den offiziellen Hinweis, dass „darauf zu achten sei, dass das Hochwasserrückhaltebecken vor der Bebauung des Planungsgebietes“ zu errichten sei. Bürgermeister Martin Walch erwähnte in diesem Zusammenhang, dass ihm ein Schreiben von Steve Gallasch vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bezüglich der Anfahrt zum Rückhaltebecken auf Steinacher Flur eingegangen sei. Anfang Mai wird das Gespräch hierzu stattfinden. Weiter ging es um folgende Themen:

Verkehrsschau 2013 Die Polizeiinspektion Friedberg regte an, die vier vorhandenen Schilder mit der Aufschrift „Zone 30“ im Schulweg und der Kirchstraße abzubauen, möglich wären nur Schilder mit der Aufschrift „30“. Die Räte entschieden sich aber, die Schilder bis auf Weiteres stehen zu lassen. „Sicher trägt dies nicht zur Verkehrsunsicherheit bei, wenn im Dorf eigentlich 50 erlaubt sind“, unterstrich Peter Tomaschko, und Werner Schrom ergänzte: „Wir wollen die Sicherheit der Bürger.“ Auch die Anregung der Polizei, den Rad- und Gehweg in der Mandichostraße ausschließlich für die Fußgänger zu nutzen, stieß nicht auf Gegenliebe. Anita Menge, die jeden Tag diesen Radweg nutzt, wies darauf hin, wie gefährlich die Situation auf der Straße besonders durch parkende Autos oder durch Linienbusse ist. Auch Thomas Müller konnte dies aus der Sicht eines Autofahrers bestätigen. Deshalb soll an der Beschilderung derzeit nichts verändert werden. Thomas Müller regte außerdem an, die Verkehrssituation im Bereich Anfang Kirchstraße in Höhe Anwesen Pschorr zu prüfen. Ihm waren gefährliche Konstellationen mit widerrechtlich parkenden Autos und spielenden Kindern aufgefallen.

Schwanensee Die Fischereirechte am Schwanensee sind seit 1. April dieses Jahres an die Fischergilde Merching vergeben worden. Diesen Beschluss aus der jüngsten nicht öffentlichen Sitzung gab Walch nun bekannt.

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