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Spanien verhängt erneut Notstand und Ausgangssperre

Politischer Aschermittwoch I

20.02.2015

Hohe Kreisumlage

Klaus Metzger

Landrat verweist in Mering auf Investitionen des Landkreises

Landrat Klaus Metzger verteidigte beim Politischen Aschermittwoch der CSU in Mering die Kreisumlage von 51 Prozent. Über die Schlagzeilen habe er sich zwar geärgert, auf die Anschuldigungen des Meringer Bürgermeisters wollte der Redner im Meringer ehemaligen Wasserhaus aber nicht weiter eingehen. Auf der Sitzung des Kreisausschusses am Nachmittag sei das schon kein Thema mehr gewesen. Den Haushalt hätten alle Fraktionen einstimmig beschlossen. Das Volumen von 103 Millionen Euro sei zwar sehr hoch, aber es werde auch kräftig investiert. Metzger verwies auf das Meringer Gymnasium, das Aichacher Krankenhaus und die Ausgaben für die Flüchtlinge, die allerdings vom Freistaat wieder erstattet würden.

Am Aschermittwoch spricht bei der CSU Mering schon traditionell der Landrat. Klaus Metzger, der neue Amtsinhaber, macht da keine Ausnahme. Florian Mayer, der Ortsvorsitzende, lobte den neuen Landrat, weil er sich schnell in seine neue Aufgabe eingearbeitet habe und praktisch von Anfang an mit nur zwei Stellvertretern auskommen musste: „Wir haben den Eindruck, dass du schon ewig dabei bist.“ Mayer wollte Metzger noch „mindestens fünfmal“ am Aschermittwoch begrüßen. Metzger selbst nahm das Angebot gerne an, stellte aber klar, dass er seine Entscheidungen nach heutiger Notwendigkeit treffe und nicht im Hinblick auf eine Wiederwahl. „Ich schiele nicht auf 2020“, stellte er klar. In seinem Vortrag ging er auf den Kreishaushalt, die Asylproblematik, auf Bildung und medizinische Versorgung ein. Abschließend erklärte er seine neue Ausschussstruktur. Im Kreis lebten derzeit fast 700 Flüchtlinge. Die Erfüllungsquote liege damit bei knapp 100 Prozent. Kapazitäten seien aber noch vorhanden. „Ich halte es für christlich, noch mehr Asylanten aufzunehmen“, sagte Metzger, denn es seien Menschen, die da ankommen. Der Landkreis schaffe vier zusätzliche Vollzeitstellen, um den Ansturm zu bewältigen. Andere Kreise sollen Aichach-Friedberg entlasten, sobald sie weitere Kapazitäten geschaffen haben. Der Landkreis solle zur „Bildungsregion“ werden, weil hier, anders als anderswo, alle Schularten angeboten sind. Es gelte aber auch, die Jugendlichen nach der Schule im Langkreis zu halten. Die medizinische Versorgung solle auf lange Sicht gewährleistet sein. Man investiere 50 Millionen Euro in das Krankenhaus Aichach. Zudem sollen junge Ärzte hier ausgebildet werden, die später die Praxen auf dem Land übernehmen. Wenig Spielraum gebe es bei den Bussen im AVV. (glb)

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