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Spatenstich

08.02.2016

Im Friedberg-Park präsentieren sich Stadtbäcker und Südtiroler

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3 Bilder
Unter den wachsamen Augen von Bürgermeisterhund Ares erledigten Bauherren, Architekten und Politiker den ersten Spatenstich für die  Firmen Finstral, Scharold und Aldi an der Autobahn am Friedberg-Park.
Bild: Andreas Schmidt

Auch ein Discounter siedelt sich unmittelbar neben der Autobahnausfahrt bei Derching an. 

Zu diesem Spatenstich bei Friedberg fuhr auch ein Auto mit italienischem Kennzeichen vor. Ein anderer Bauherr hatte es als „Stadtbäcker“ nicht so weit. Die Südtiroler Fenster-, Türen- und Glasanbauten-Firma Finstral baut neben der Autobahnausfahrt Friedberg bei Derching ebenso wie die alteingesessene Bäckerei Scharold sowie der Discounter Aldi. Beim Spatenstich gleich südlich von McDonald’s machten Bauherren, die Architekten Fußner & Kühne und Politiker gemeinsame Sache.

Ein Katzensprung von der Autobahn

Von der Autobahn ist es nur ein Katzensprung zu den neuen Firmenstandorten. Das war für Finstral-Geschäftsführer Joachim Oberrauch mit entscheidend für die Standortwahl. Von Ritten in Südtirol aus leitet er ein Unternehmen mit über 1450 Mitarbeitern. Auch in Deutschland produziert Finstral in vier Werken. Oberrauch suchte zusätzlich einen Standort in Süddeutschland für ein Ausstellungs- und Schulungscenter. Eher durch Zufall sei er dabei auf das Gewerbegebiet Friedberg-Park bei Derching gestoßen. „Der Standort hat mir sofort zugesagt“, sagt der Südtiroler Firmenchef, der auch europaweit als Vorsitzender eines Fachverbandes (Euro-Windoor) für etwa 50000 Firmen spricht.

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"Das wird eine tolle Kiste"

Bei Friedberg baut die Firma Finstral für etwa fünf Millionen Euro. „Das wird eine tolle Kiste“, versprechen die Architekten Christian Fußner und Frank Kühne. Das Friedberger Architekturbüro hat sowohl für Finstral als auch für die Stadtbäckerei Scharold geplant. Das Finstral-Ausstellungs- und Schulungszentrum bekommt eine Metallfassade. Schon außen werden mit großzügigen Fensterfassaden firmeneigene Produkte vorgestellt. Etwa sechs Beschäftigte werden dort präsentieren und schulen.

Schaubäckerei mit Durchblick

Auch die neue zentrale Scharold-Backstube ist zum Vorzeigen gedacht. Sie wird die beiden bisherigen Backstuben in Friedberg und Sielenbach ersetzen. Wobei es Rainer Scharold nicht um Wachstum, sondern um mehr Platz und bessere Abläufe geht. „Qualität braucht mehr Platz“, sagt der Bäckermeister. Wichtig war ihm, dass Scharold ein Friedberger Stadtbäcker bleibt. Von dem Standort nahe der Autobahnausfahrt verspricht sich Rainer Scharold, dass sich sein Handwerksbetrieb wie auf einem Präsentierteller vorstellen kann. So wird die neue Backstube zur Schaubäckerei. Durch eine Glaswand bekommen Café-Besucher Einblicke, wie bei Scharold gebacken wird.

Etwa 40 Leute werden dort künftig beschäftigt sein. Rainer Scharold will dafür ein Dutzend neue Stellen schaffen. Die Stadtbäckerei investiert etwa drei Millionen Euro in den Neubau.

Zusammen brauchen die drei Firmen etwa 17700 Quadratmeter einschließlich Verkehrsflächen. Nur Discounter Aldi war bei dem Spatenstich nicht vertreten. Dafür einige Politiker.

Bürgermeister Roland Eichmann freut sich, wie gut die Stadt derzeit die Grundstücke im Friedberg-Park vermarktet: „Es läuft hervorragend.“ Nur noch Restflächen sind frei verfügbar. Durch Neuansiedlungen werde sich die Steuerkraft der Stadt Friedberg noch mehr erhöhen, sagte Eichmann voraus. Weil davon auch der Landkreis finanziell indirekt profitiert, freut sich Landrat Klaus Metzger genauso mit.

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