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Friedberg

28.11.2019

Immer mehr Wildunfälle rund um Friedberg: Polizei gibt Tipps

Häufung von Wildunfällen: Wie verhält man sich richtig?
Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolfoto)

Die Friedberger Polizei gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei Wildwechsel, nachdem sich die Unfälle zuletzt gehäuft haben.

Alleine von Dienstag auf Mittwoch registrierte die Friedberger Polizei vier Wildunfälle. Diese Häufigkeit setze sich seit Beginn der herbstlichen Witterung fort, teilt die Inspektion mit. Deshalb geben die Beamten nun Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

Wildunfälle: Vorsicht in herbst und Winter wegen Witterung

Im Herbst und Winter seien die Sichtverhältnisse aufgrund der frühen Dunkelheit und anderer Wettereinflüsse wie Nebel, Regen, Schnee stark beeinträchtigt. Umso wichtiger sei es, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Ebenfalls gesondert zu beachten: die Schilder, die auf Wildwechsel hinweisen. Wildtiere sind meistens nicht alleine unterwegs, teilt die Polizei mit. Außerorts sei grundsätzlich jederzeit mit Wild zu rechnen.

Falls das passiert, sollen Fahrer folgendermaßen handeln: sofort hupen, (nachts) das Fernlicht ausschalten und kontrolliert bremsen. Entscheidend sei auch, das Lenkrad gut festzuhalten. Eine Kollision mit einem Tier sei besser als in den Gegenverkehr auszuweichen oder bei einem solchen Manöver im Straßengraben oder an einem Baum zu landen.

Polizei Friedberg: Das sollen Fahrer nach einem Wildunfall tun

Falls es zum Unfall kommt, gelten diese Hinweise: Ruhe bewahren, bei Bedarf Erste Hilfe leisten, vorsichtig aus dem Fahrzeug aussteigen und auf den fließenden Verkehr achten. Dann folgt die Sicherung der Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Warndreieck. Wenn möglich, sollte der Fahrer die Straße räumen und einen sicheren Ort aufsuchen, zum Beispiel auf Autobahnen hinter der Schutzplanke. Dabei sind Warnwesten zu tragen.

Dann sollen Betroffene die Polizei unter der Rufnummer 110 informieren und die wichtigsten Angaben durchsagen – „Wer meldet?“; „Wo ist etwas passiert?“; „Was ist passiert?“; Sind Personen verletzt?“. Auch auf Rückfragen sollen Anrufer warten und niemals selbst das gespräch beenden. Im Anschluss sind die Bürger angehalten, am Unfallort zu warten und keinesfalls verletzte Tiere anzufassen, da diese sich wehren könnten, so die Polizei. Der Jagdausübungsberechtigte werde von den Beamten selbst verständigt. (tril)

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