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Steindorf

04.08.2020

In Steindorf soll eine grüne Wohlfühloase mit Café entstehen

Ein Investor möchte in Steindorf ein umfangreiches Projekt verwirklichen: Entstehen sollen ein ein Café mit Veranstaltungssaal und Gästezimmern.
Bild: Anja Dondl (Archiv)

Ein Bauherr möchte in Steindorf ein Café mit Veranstaltungssaal und Gästezimmern errichten - alles eingebettet in eine grüne Oase. Das steckt hinter dem Vorhaben.

Vor den jüngsten Gemeinderatswahlen hatten sowohl die Wählergemeinschaft Steindorf-Hausen-Eresried als auch die Freie Wählergemeinschaft Hofhegnenberg die Unterstützung von Handel, Handwerk und Gewerbe gefordert. Jetzt ergibt sich eine gute Gelegenheit zur Umsetzung.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes grundsätzlich zu. Mit ausschlaggebend für die Zustimmung war, dass auch Kreisbaumeister Andres Richter viele positive Effekte für die Entwicklung der Gemeinde sieht und dies auch mit den Zielen des Gemeindeentwicklungskonzeptes übereinstimmt.

Steindorfer Verwaltung soll Detailfragen zu neuem Café klären

Die Verwaltung ist nun beauftragt, die Detailfragen, die zum Abschluss eines Durchführungsvertrages und zur Erstellung des Bebauungsplanes notwendig sind, mit dem Antragsteller, Landratsamt und noch auszuwählendem Planer zu klären.

Nach Aussage der Antragsteller soll im Anschluss an das neue Baugebiet an der Bürgermeister-Herrmann-Straße eine grüne Wohlfühloase entstehen, in die Menschen gerne kommen, um sich zu entspannen und zu erholen sowie um Kraft zu schöpfen und gesund zu werden. Deshalb soll viel Grün mit vielfältigen Pflanzen und Bäumen entstehen, in die die Gebäude eingebettet werden. Gebaut werden soll ein Café mit Veranstaltungssaal und Gästezimmern. Dazu eine Produktionshalle für landwirtschaftliche Produkte, die Gästen einen Einblick in die Herstellung von eigenen Schmankerln bieten soll. Ebenfalls entstehen sollen Praxisräume für eine Osteopathin und einen Hausarzt.

In Steindorf werden für die Corona-Zeit keine Kita-Gebühren erhoben

Gebühren Eltern zahlen keine Kindergarten- und Krippengebühren für die Zeit der coronabedingten Schließung des Hauses für Kinder St. Stephan Steindorf, falls die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wurde. Für die Monate April, Mai und Juni werden die Beiträge nicht eingezogen oder zurückerstattet. Das hatte der Gemeinderat bereits in seiner Mai-Sitzung beschlossen. Inzwischen sind entsprechende Anträge bei der Verwaltung eingegangen.

 

In der jüngsten Sitzung wurde nun ein erneuter Beschluss notwendig, da der Freistaat Bayern die entgangenen Gebühren den Trägern erstattet. Weitere Bedingungen dafür sind: Es wurden für tatsächlich nicht betreute Kinder keine Elternbeiträge in den drei Monaten erhoben. Das heißt auch, dass für Kinder, die betreut wurden – unabhängig davon, wie oft in einem Monat – die Eltern bezahlen müssen. Die Räte haben nun einstimmig beschlossen, die Kindergarten- und Krippengebühren für die Corona-Zeit nicht zu erheben. Der Beitragsersatz wird beim Freistaat beantragt.

Friedhof Der Auftrag für die sichere Neugestaltung des Friedhofsaufganges in Hausen wurde an die Firma Ditsch aus Prittrichung für knapp 45.000 Euro vergeben, insgesamt hatten sechs Firmen ein Angebot abgegeben. Die Arbeiten sind für Oktober geplant.

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