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Friedberg
24.01.2019

Ist Friedberg auf dem Weg zur plastikarmen Stadt?

Alisa und ihre Mutter Sonja Gerster setzen ein Zeichen: In ihrer Friedberger Gaststätte Zieglerbräu kann man sein Essen nur noch in einer wiederverwendbaren Plastikbox mitnehmen.
Foto: Annemarie Rencken

Mehrweg-Mitnahmeboxen im Lokal, Biogurken mit Lasermarkierung: Friedberg tut viel, um Plastik zu vermeiden. Auch Stadträte werden ihr Wasser aus Karaffen trinken.

Was haben Trinkhalme, Einmalgeschirr und Wattestäbchen gemeinsam? Sie bestehen zum Großteil aus Plastik, können aber durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden. 220,5 Kilo Plastikmüll kommen jährlich pro Kopf in Deutschland zusammen. Auch im Wittelsbacher Land gibt es deswegen Bestrebungen, Plastik zu sparen.

So geht die Gastwirtin Sonja Gerster vom Friedberger Restaurant Zieglerbräu mit gutem Beispiel voran: Gäste können sich bei ihr Plastikboxen für zwei Euro Pfand ausleihen, wenn sie ihre Portion nicht schaffen. „Ich wollte das Essen nicht mehr in folierte Boxen packen. Erstens ist es sehr teuer und zweitens ist es unglaublich umweltschädlich“, erklärt Gerster. Die Idee kommt an: „Die meisten wollen die Box beim nächsten Besuch gleich wieder mitnehmen.“

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