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Versammlung

08.05.2018

Jäger sorgen sich wegen Afrikanischer Schweinepest

Bei der öffentlichen Pflichthegeschau in Kissing gaben die Jäger Auskunft über den Wildbestand: (von links) Fred Steinberger, Herbert Kupka, Anton Baumüller, Adi Schreier und Peter Tomaschko.
Bild: Helmut Irlinger

Bei der öffentlichen Pflichthegeschau in Kissing präsentiert der Kreisverband seine Abschüsse

Einmal im Jahr geben die Revierpächter Auskunft über die Situation und den Gesundheitszustand des Wildes und präsentieren den Kopfschmuck des männlichen Rehwildes. Die Kreisgruppe Friedberg im Bayerischen Jagdverband hat im Auftrag der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt die öffentliche Pflichthegeschau für das Jagdjahr 2017/2018 dieses Mal in Kissing ausgerichtet.

Wenn auch das Rehwild im Mittelpunkt stand, so spielte doch das Schwarzwild eine große Rolle. Die Wildschweinbestände wachsen demnach allerorten und vor allem nehmen die Sorgen vor der Afrikanischen Schweinepest und die damit enormen wirtschaftlichen Schäden zu. Mit harmonischen Klängen der Friedberger Jagdhornbläser, unter der musikalischen Leitung von Hubert Dörr, eröffnete der Vorsitzende der Kreisgruppe Friedberg und Bezirksvorsitzende für Schwaben, Fred Steinberger, die Pflichthegeschau im voll besetzten Saal des Landgasthauses Alt-Kissing.

In seiner Begrüßungsrede betonte er die Verantwortung der Jäger für einen ausgewogenen Wildbestand und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Land- und Forstwirten. Obwohl die Afrikanische Schweinepest zunächst durch den Menschen über weite Entfernungen übertragen werde, sehen die Jäger ihre Verantwortung zur Verhinderung der lokalen Verbreitung in der Reduktion des Schwarzwildbestandes. In den Grußworten der Ehrengäste wie dem stellvertretenden Landrat Peter Feile und dem CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko wurde viel Lob für die Jägerschaft ausgesprochen.

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Von der weiteren Ausbreitung des Wolfs in Bayern distanzierten sich Reinhard Herb vom Bauerverband, der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands, Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, und Tomaschko im Hinblick auf die Schäden und das Leid in der Tierhaltung. Der Kreisjagdberater Achim Sacher berichtete über die Höhe des Abschusses von Reh- und Schwarzwild. Dabei betonte er insbesondere die deutlich angestiegenen Abschüsse beim Schwarzwild und lobte die Erfüllung des Abschussplans beim Rehwild.

Vor der Hegeschau hielten die Mitglieder ihre jährliche Jahreshauptversammlung mit den Neuwahlen ab. Der bisherige Vorsitzende Steinberger wurde ebenso wie sein Stellvertreter Adi Schreier und der Schatzwart Herbert Kupka sowie der Schriftführer Anton Baumüller einstimmig bestätigt.

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