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Jetzt nur kein Streit in Stadt und Markt!

Jetzt nur kein Streit in Stadt und Markt!
Kommentar Von Gönül Frey
16.05.2020

Was ist in Friedberg und Mering in den Sitzungen schon gestritten worden! Jetzt versuchen die Beteiligten - mit gemischtem Erfolg - einen friedlichen Neuanfang.

In manchen politischen Gremien ist zwischenmenschlich der Wurm drin. Selbst kleine Routine-Entscheidungen führen zu erbittertem Streit. Berüchtigt für ständige Zankereien waren bisher vor allem der Meringer Marktgemeinderat und der Friedberger Stadtrat. Das ist auch den Bürgern nicht verborgen geblieben. Gerade wenn dringende Probleme anstehen, wie es jetzt in der Corona-Krise der Fall ist, haben die Menschen dafür wenig Verständnis.

Friedbergs erste Sitzung verläuft in seltener Harmonie

Das wissen die Ortspolitiker, denen die schlechte Stimmung selbst an die Nieren geht. Deutlich zu spüren war daher bei den konstituierenden Sitzungen sowohl in Friedberg wie auch in Mering das Bemühen um einen versöhnlichen Neuanfang. So verlief in Friedberg die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter in bemerkenswerter Harmonie. Nun muss sich das gute Miteinander bewähren. Die nächsten Belastungsproben stehen schon bald auf der Tagesordnung.

In den meisten Gemeinden am Lechrain steht seit Sonntagabend fest, wer Bürgermeister ist und wer in den Gemeinderat eingezogen ist.
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In Mering hingegen ist es trotz guten Willens noch nicht gelungen, die neue Friedensära im Marktgemeinderat einzuläuten. Das liegt vor allem an der Konstellation, dass es mit der Unabhängigen Wählergemeinschaft eine neue Fraktion gibt. Diese müsste mit eingebunden werden.

Unabhängige haben in Mering einen schweren Stand

Die UWG hat sich jedoch im Wahlkampf als Gegenentwurf zum bestehenden Gemeinderat stilisiert und damit dessen Mitglieder, von denen immerhin die Hälfte noch aktiv ist, vor den Kopf gestoßen. Das hat sicher mit dazu geführt, dass die UWG bei der Besetzung der Bürgermeister-Stellvertreter leer ausgegangen ist. Das ist für die zweitstärkste Gemeinderatsfraktion natürlich bitter. Die beste Bewerbung für eine andere Verteilung der Posten beim nächsten Mal würde die UWG mit Frontmann Mathias Stößlein aber liefern, indem sie ihren Stolz herunter schluckt und an einer konstruktiven Arbeit in Mering mitwirkt.

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