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Asyl

27.08.2015

Jetzt sind die Friedberger gefordert

Mitarbeiterinnen der Ausländerbehörde beziehen die letzten Betten und verteilen Badetücher: (von links) Abteilungsleiterin Katharina Redcay, Lisa Zimmermann, Christina Gütlhuber und Sabine Altmann. Foto: Nicole Matthes

Am Wochenende kommen bis zu 250 Flüchtlinge. So kann man ihnen helfen

Am kommenden Wochenende sollen rund 250 Flüchtlinge in der Sporthalle des Gymnasiums Friedberg vorübergehend Quartier beziehen. Freiwillige von Rotem Kreuz, technischem Hilfswerk und Feuerwehr haben bereits gemeinsam mit Mitarbeitern des Landratsamts die Schlafplätze eingerichtet. Auch Strom, Wasser, Licht und Sanitäranlagen wurden geprüft und vorbereitet. Nur noch letzte kleinere Arbeiten müssen abgeschlossen werden, damit alles bereit ist für die Neuankömmlinge.

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Das Landratsamt wies gestern auf verschiedene Möglichkeiten hin, wie man den Flüchtlingen helfen kann:

sind möglich beim Secondhandladen des Roten Kreuzes in Friedberg, Bauernbräustraße 1 (täglich von 9 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr geöffnet, am Samstag bis 12.30 Uhr), beim Caritas Sozialkaufhaus Aichach, Bahnhofstraße 28 (Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr), bei der Kleiderkammer Mering, Zettlerstraße 36 (Mittwoch 14.30 bis 16.30 Uhr) und bei der Kleiderkammer der Caritas Friedberg, Hermann-Löns-Straße 6 (Spendenabgabe nur Mittwoch 13 bis 14 Uhr).

Jetzt sind die Friedberger gefordert

und Sachspenden werden angenommen im Rotkreuzhaus Friedberg, Hans-Böller-Straße 4 (Montag bis Freitag jeweils von 8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr, Freitag von 8.30 bis 12 Uhr), und im Caritas Sozialkaufhaus Aichach (Öffnungszeiten siehe oben).

Die Mitarbeiterinnen der Asylsozialberatung können laut Landratsamt keine Kleider-und Sachspenden annehmen und vermitteln. Für neu ankommende Asylbewerber wird gezielt nach Kleider- und Sachspenden gesucht, da es keine Lagermöglichkeiten gibt. Die Mitarbeiterinnen greifen auf Spenden aus dem Sozialkaufhaus zurück. Möbel und Elektrogeräte dürfen nicht ohne Erlaubnis der Ausländerbehörde in die Unterkünfte gebracht werden. Auch Kleider- und Sachspenden nicht direkt in den Unterkünften abgeben. Es bedarf immer der Rücksprache mit den Ehrenamtlichen vor Ort oder der Asylsozialberatung. Die Sachspenden kommen allen Bedürftigen zugute und werden je nach Bedarf an Asylbewerberunterkünfte oder andere Einrichtungen bzw. Personengruppen verteilt.

Die Flüchtlinge bleiben voraussichtlich nur wenige Tage in der Unterkunft. Mitarbeiter der Regierung von Schwaben weisen sie nach einem festen Verteilungsschlüssel anderen Städten und Landkreisen im ganzen Bundesgebiet zu. Wie das Landratsamt gestern noch einmal betonte, ist die Aufnahme auf eine Woche begrenzt. Darum sei davon auszugehen, dass der Schulbetrieb nicht gestört werde. Auch der Friedberger Musiksommer könne trotz der Belegung der Turnhalle wie geplant stattfinden.

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