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Konzert

21.11.2017

Jubelklang der königlichen Instrumente

Schade, das Publikum hatte sich gewünscht, dass die Instrumentalisten nach unten in den Altarraum der Kirche kommen: Regine Steinhardt und Johannes Steber.
Bild: Manuela Rieger

Regina Steinhardt an der Orgel und Trompeter Johannes Steber spielen in der renovierten Kirche St. Martin in Baindlkirch

Georg Philipp Telemann klang zu Beginn von der Empore herab. Mit der Sonate in D-Dur füllten die Protagonisten mit Trompete und Orgel den sehr gut besuchten Kirchenraum mit herrschaftlichem Klang. Johann Sebastian Bach, ein Zeitgenosse Telemanns, folgte. Die oft zu allerlei Anlässen überstrapazierte Air hörte der Besucher mit gelassener Sachlichkeit und ohne großes Pathos.

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Das Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn gehört wohl mit zu dem Bekanntesten was für dieses Instrument geschrieben wurde. Das Andante wie auch Mendelssohns „O for the Wings of a Dove“ versprühten soliden Klangzauber. Regina Steinhardt stellte solistisch mit der meditativen Cantilène Religieuse aus den Orgelstücken von Théodore Dubois ihr Können unter Beweis. Johannes Steber improvisierte über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, in dem er seinem Instrument zu erbaulichen Augenblicken verhalf. Mit zwei eigenen Kompositionen verließen Steber und seine Begleiterin die meditative Klangwelt. „Fluently“ strömt in lebhaften Klangwellen, Fanfare tönt jubelnd durch den Kirchenraum. Den langen Applaus belohnten die Musiker mit der Fanfare als Zugabe.

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